HTML

HTML ist eine textbasierte Auszeichnungssprache. Wird eine Internetadresse aufgerufen, erhält der Browser ein HTML-Dokument in dem unter anderem der auszugebende Text und dazugehörige Strukturierungsdaten hinterlegt sind auf deren Basis die Anzeige der Inhalte der Internetseite aufbaut wird. So steht im HTML-Dokument dieser Internetseite

<h1>HTML</h1> gefolgt von

<p>HTML ist eine textbasierte [... gekürzt ...] steht im HTML-Dokument dieser Seite</p>.

Die sogenannten Tags zeigen an wo welches Dokumentenelement beginnt und endet. Der von den Tags <h1> und </h1> umschlossene Bereich enthält eine Oberüberschrift und der von <p> und </p> umschlossene Bereich einen Paragraph Fließtext. Normalerweise enthält das HTML-Dokument den Link zu einer CSS-Datei in der genauere Anweisungen zur Art der Darstellung gespeichert sind.

WordPress generiert die HTML-Dokumente für die Internetseiten unter Berücksichtigung des aktivierten Themes automatisch ohne das der Benutzer sich darum kümmern muss.

Weitere Informationen:

Kategorie

In WordPress werden Beiträge selbstbestimmten Kategorien wie z.B. 'Allgemein', 'Anleitungen' oder 'Reiseberichte' zugeordnet. Die Kategorien dienen der groben Einteilung der Beiträge in Themenbereiche, ähnlich wie Kapitel in einem Buch. WordPress erstellt für jede Kategorie eine sogenannte Archiv-Ansicht in der alle Beiträge dieser Kategorie aufgelistet werden.

Ein Beitrag gehört immer mindestens zu einer Kategorie, kann aber auch gleichzeitig mehreren Kategorien zugeordnet werden. Kategorien können hierarchisch mit Ober- und Unterkategorien angelegt werden und gehören wie die Tags zu den sogenannten Taxonomien in WordPress.

Weitere Informationen finden sich in unserem 'Der Unterschied zwischen Kategorien und Schlagworten (Tags)' Artikel.

Lock-in-Effekt

Der Lock-in-Effekt beschreibt die Möglichkeit, dass z.B. mit der Verwendung eines Plugins oder Themes man sich an das gewählte Plugin oder Theme bindet. Dieser Effekt ist insbesondere bei Page Builder Plugins bekannt. Alle Seiten die man mit Hilfe des Page Builders erstellt, werden nur mit Hilfe des jeweiligen Plugins genau wie gewünscht dargestellt.

Deaktiviert man später das Plugin, verschwindet die hübsche Darstellung der Elemente einfach. Oft bleibt nur eine Wüste an unansehnlichen Shortcodes zurück. Es gibt leider keine definierten Standards für die verschiedenen Page Builder Elemente. Wechselt man zu einem anderen Page Builder Plugin kann dieses die bisherigen Inhalte (bis auf vielleicht einige Texte) nicht importieren. Das gesamte Layout muss neu aufgebaut werden.

Deshalb spricht man von einem Lock-in-Effekt (Einschlusseffekt) bei der Verwendung solcher Plugins. Man hat sich quasi abhängig von dem Plugin gemacht. Eine Deinstallation oder ein Wechsel ist meist ohne großen Arbeits- oder Kostenaufwand nicht möglich. Trotzdem entscheiden sich viele Website-Inhaber für die Verwendung solcher Plugins oder Themes, weil aus Ihrer Sicht die Vorteile die Nachteile überwiegen. Man sollte das Risiko nur bei seiner Entscheidung mitbedenken.

MySQL

MySQL ist ein sehr verbreitetes von WordPress verwendetes Datenbanksystem.

Wikipedia: MySQL

Page Builder

Ein Page Builder unterstützen speziell Personen, die ansehnliche moderne Seiteninhalte erstellen wollen und sich dabei nicht um die Programmierung mit PHP- oder CSS-Code kümmern wollen oder können. Meist bieten die Page Builder viele bereits gestaltete Vorlagen auf deren Basis man schnell zu ansehnlichen Ergebnissen kommen kann.

Generell können Inhalte von Seiten und Beiträge nach dem Baukastenprinzip erstellen werden. D.h. verschiedene Elemente wie Text, Bilder, Videos, Icons werden in Spalten und Zeilen wie in einer Tabelle sehr leicht auch nebeneinander angeordnet. Für jedes Element stehen viele weitere Optionen zur Verfügung wie z.B. Einstellungen für Rahmen, Abstände, Hover-Effekte, hübsch gestaltete Übergänge etc.

Einige Page Builder erweitern mittlerweile ihren Funktionsumfang zu sogenannten Theme Buildern. D.h. es ist nicht mehr nur möglich die Inhalte von Seiten und Beiträgen zu bearbeiten, sondern auch wiederkehrende Seitenelemente wie Header, Footer, Sidebar, Kategorieansicht, etc.

Für WordPress werden die Page Builder Funktionen meist in Form eines Plugins zur Verfügung gestellt. Es gibt allerdings auch Themes, die Page Builder Funktionen beinhalten. Beliebte Plugins und Themes sind: Divi, Elementor, Beaver Builder und WP Bakery.

Die häufigste Kritik an den Page Builder Plugins ist, dass die gestalteten Seiten nur mit dem jeweiligen Plugin richtig dargestellt werden. Nach dem Deaktivieren der Plugins bleibt meist nur viel Text mit Shortcodes übrig. Da die Page Builder Plugins untereinander nicht kompatibel sind muss man bei einem Wechsel weitgehend alle Inhalte neu erstellen. Außerdem enthalten die gestalteten Seiten oft sehr viel Code und können so für längere Ladezeiten sorgen. Trotzdem sind diese Plugins mittlerweile sehr beliebt und weit verbreitet.

Permalink

Ein Permalink ist eine URL, die stabil und dauerhaft auf den gleichen Inhalt verweisen soll. Es ist möglich unter dem gleichen Link wechselnde Inhalte anzuzeigen. Gerade dies soll bei einem Permalink nicht passieren. WordPress bietet im Adminbereich Einstellungsmöglichkeiten für die automatische Erzeugung von Permalinks an. Der überwiegende Teil dieser Optionen basiert auf der Verwendung des Seiten- bzw. Beitragstitels und ggf. des Veröffentlichungsdatums. Diese Einstellung sollte gut durchdacht sein, da eine spätere Änderung dafür sorgt, dass die alten Permalinks keinen Bestand mehr haben.

Pingback

Im Grunde ein automatischer Trackback. Wenn die Pingback-Funktion aktiviert ist, wird von WordPress automatisch ein Hinweis an alle in einem Beitrag verlinkten Internetseiten versendet. Falls der Pingbackempfänger ebenfalls WordPress nutzt oder ein anderes System, das mit Pingbacks umgehen kann, wird dort meist ein Hinweis auf den Beitrag mit dem Link erstellt.

Der Grundgedanke war eine bessere Vernetzung von Inhalten zu erreichen. Wird ein Blogartikel gelesen, kann schnell erkannt werden welche anderen Internetseiten ebenfalls etwas zum dem Thema geschrieben haben. Allerdings werden Pingbacks heute kaum noch genutzt! Das liegt daran, dass dieses System oft für Spam missbraucht wurde, so dass heutzutage leider nur noch wenige Internetseiten auf Pingbacks oder Trackbacks reagieren.

Plugin

Ein Plugin ist eine in WordPress integrierbare Erweiterung, die zusätzliche Funktionen bereit stellt. Es gibt zu fast jeder Aufgabenstellung ein WordPress Plugin: von Sicherheitsplugins über Newsletterplugins und Formularplugins bis hin zu Online Shop Plugins. Einen umfangreiches Verzeichnis an kostenfreien Plugins findet sich auf WordPress.org. Darüber hinaus existiert ein umfangreicher Markt an kostenpflichtigen sogenannten Premium Plugins.

Weitere Informationen:

Popup

Ein Popup ist eine eingeblendete Hinweisfläche, die über der eigentlichen Website dargestellt wird.

Meist werden Popups genutzt, um Informationen hervorzuheben oder Anmeldungen zu ermöglichen. Typische Beispiele sind Hinweise auf Rabattaktionen oder die Möglichkeit sich bei einem Newsletter anzumelden.

Popup Beispiel

Es gibt eine Reihe von Popup Plugins für WordPress, die auf diese Art der Darstellung spezialisiert sind. Oft werden diese auch Optin Plugins genannt, weil die Gewinnung von Newsletterabonnenten häufig im Vordergrund steht. D.h. Besucher sollen dazu gebracht werden sich zum Newsletter anzumelden (engl. opt in).

RSS

RSS steht für Rich Site Summary (dt. reichhaltige Seiten Zusammenfassung) oder auch Really Simple Syndication (dt. wirklich einfache gleichzeitige Veröffentlichung). RSS ist eine Funktion mit deren Hilfe Inhalte in einem standardisierten von Computern lesbaren Format veröffentlicht werden (RSS-Feed). Der zentrale Zweck ist es diese Inhalte automatisch abrufbar zu machen.

So muss niemand täglich seine 10 Lieblingswebsiten aufrufen, um jeweils nachzusehen, ob etwas Neues veröffentlicht wurde. Besitzen alle diese Seiten einen RSS-Feed, kann ein RSS-Feed-Reader Programm diese automatisch abrufen und auf neue Inhalte prüfen. Der Nutzer kann sich sozusagen eine eigene Zeitung aus verschiedenen RSS-Feeds erstellen. WordPress stellt von Haus aus einen RSS-Feed für die Beitragsinhalte bereit.

Beliebte online RSS-Reader Dienste sind Feedly und Inoreader.

Seite

In WordPress ist eine Seite eine spezielle Form der Inhaltsdarstellung, die überwiegend für feststehende Informationen wie das Impressum oder eine 'Über mich' Seite, etc. genutzt werden. D.h. für Inhalte, die eher selten geändert und für Besucher von überall aus schnell zugänglich sein sollen.

Im Gegensatz zu Beiträgen gibt es keine Kategorie, Tag, Trackback oder Pingback Funktionalität. Seiten werden darüber hinaus nicht automatisch in die Blogansicht aufgenommen und müssen manuell verlinkt werden.

Eine ausführliche Erläuterung findet sich in unserem Artikel 'Was ist der Unterschied zwischen einem Beitrag und einer Seite?'.

Sidebar

Als Sidebar wird ein auf einer Internetseite links oder rechts liegender schmaler vertikaler und visuell abgesetzter Bereich bezeichnet. Die Inhalte in diesem Bereich können vielfältig gestaltet sein. Von Werbeeinblendungen über eine Navigation bis hin zu ergänzenden Links wie Archiven oder einem Login gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten eine Sidebar zu nutzen. Ähnlich wie die Sidebar bezeichnen auch Header und Footer spezielle Bereiche einer Internetseite.

Sidebar beutet auf Deutsch übersetzt Seitenbalken.