Search
Generic filters
Exact matches only
Filter by Custom Post Type

WordPress: Dateien sicher bearbeiten

Lesezeit ca. 3 Minuten

WordPress besteht aus einer Reihe von Ordnern und Dateien, die auf einem Server liegen. Irgendwann kommt der Moment in dem die Lösung eines Problems oder eine gewünschte Veränderung nur über die direkte Bearbeitung einer dieser Dateien möglich ist. Im Folgenden erläutern wir das Vorgehen und worauf unbedingt geachtet werden sollte.

Texteditor verwenden

Wichtig zu wissen: Um die Dateien von WordPress anzusehen und zu bearbeiten wird ausschließlich ein Texteditor verwendet und kein Textverarbeitungsprogramm wie Word oder Pages! Letztere speichern die Inhalte gerne in ihren eigenen Formaten, die für WordPress unleserlich sind.

Auch wenn jedes Betriebssystem bereits einen einfachen Texteditor besitzt (Windows: Editor, macOS: TextEdit) lohnt es sich einen der gängigen kostenfreie Editoren zu installieren, da der Funktionsumfang deutlich größer ist. Beliebt sind z.B. Atom für Windows, macOS und Linux oder notepad++ für Windows.

FTP-Zugriff

Falls die Datei bereits auf dem Server liegt, muss der Zugriff per FTP erfolgen, damit die Datei vom Server auf den eigenen Rechner geladen und wieder zurück gesichert werden kann. Alles wichtige zu diesem Thema findet sich in unserem FTP-Grundlagenartikel.

Backup, Backup, Backup

Eine empfehlenswerte Gewohnheit ist es grundsätzlich erst eine Sicherheitskopie der zu bearbeitenden Datei zu erstellen, so dass bei Problemen immer der Ursprungszustand wieder hergestellt werden kann. Sollen mehrere Dateien bearbeitet werden, kann auch ein Gesamtbackup der WordPress Installation sinnvoll sein. Auch zu diesem Thema existiert ein WordPress Backup Grundlagenartikel.

Finger weg: Der eingebaute WordPress Design Editor

Im Administrationsbereich von WordPress findet sich unter ‘Design’ > ‘Editor’ eine Möglichkeit die Dateien der Themes zu bearbeiten. Wir raten dringend davon ab diese Option zu nutzen. Abgesehen davon dass die Funktion allein aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden sollte, kann z.B. mit einem Fehler bei der Bearbeitung der functions.php die gesamte WordPress Installation lahm gelegt werden. Dann fehlt allerdings auch der Zugriff auf den internen Editor, so dass auf diesem Wege der Fehler nicht mehr behoben werden kann.

Fallstricke: Code Snippets

Du entdeckst ein tolles Code Snippet im Netz, dass Du für Deine Website verwenden möchtest. Im Grunde sollte alles relativ einfach sein, wenn Du unsere Hinweise beachtest. Allerdings können sich beim Kopieren und Einsetzen der Code Snippets in Deine Website leicht Fehler einschleichen. Falls die Website, von der Du den Code kopierst nicht gut eingerichtet ist, kopierst Du fehlerhaften Code.

Ein typisches Beispiel sind „Anführungsstriche“. Im Fliestext dieser Website, den Du gerade liest, macht WordPress automatisch aus den klassischen Anführungszeichen sogenannte typographische Anführungszeichen (sind etwas geneigt). Würden wir nun Code im Fließtext ohne spezielle Auszeichnung ausgeben, würdest Du beim Kopieren des Codes in einen Texteditor die falsche Form von Anführungsstrichen (“ statt ") erhalten und der Code würde nicht funktionieren. Falls du auf unerklärliche Probleme triffst, prüfe nochmal, ob die Anführungsstriche " oder auch das Apostoph ' in der richtigen Form vorliegen. Weitere Probleme können auch durch das Mitkopieren der Zeilennummern oder problematische Sonderzeichen entstehen.

Fazit: WordPress Dateien bearbeiten

Lieber gleich richtig mit einem FTP-Client und Texteditor arbeiten und die Sicherheitskopie nicht vergessen!

Link auf neuer Seite öffnen: target_blank und noopener

Beaver Builder Test 2019

Kommentare abschalten, löschen oder schließen

Möchtest Du mehr zu WordPress?

Hol' Dir jetzt unseren kostenlosen Newsletter