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WordPress Problem: weiße Seite sonst nichts

Lesezeit ca. 4 Minuten

Der „White Screen of Death“ (weißer Bildschirm des Todes) ist ein gelegentlich auftretender WordPress-Fehler. Weil er viele Ursachen haben kann, gibt es auch mehrere mögliche Lösungen. Einfacher wird es für Dich dadurch leider nicht. Trotzdem bist Du nicht aufgeschmissen, wenn statt Deiner WordPress-Installation auf einmal nur noch eine weiße Seite angezeigt wird.

Ursachen finden

Damit Du das Problem möglichst schnell beheben kannst, musst Du die Ursache bestimmen. Fast immer tritt der White Screen nach einer Änderung Deiner WordPress-Seite auf, etwa wenn Du ein neues Plugin oder Theme installiert hast. Um Dir eine lange Suche zu ersparen prüfe deshalb erst, welche Änderungen Du als letztes durchgeführt hast, und mache sie nach Möglichkeit rückgängig.

Plugins

Plugins sind die Hauptursache für den White Screen. Wenn Du kurz zuvor ein neues Plugin installiert oder aktualisiert hast, ist dies deshalb ein guter Ansatzpunkt für Deine Fehlersuche. Damit WordPress wieder läuft und der Withe Screen verschwindet, musst Du nur dieses Plugin deaktivieren. Wenn Du auf den Admin-Bereich zugreifen kannst, kannst Du das Plugin einfach im Backend auswählen und deaktivieren.

Falls Du statt des Admin-Bereichs nur eine weiße Seite siehst, musst Du die Deaktivierung per FTP durchführen. Verbinde Dich mit dem FTP-Server und suche in der WordPress-Installation den Plugin-Ordner: wp-content/plugins/. Um sämtliche Plugins zu deaktivieren benennst Du diesen Ordner um. Willst Du nur einzelne Plugins ausschalten, suche die entsprechenden Unterordner und ändere ihren Namen. Dadurch kann WordPress nicht mehr darauf zugreifen. Zu der detaillierteren Vorgehensweise und weiteren Möglichkeiten haben wir einen eigenen Artikel verfasst „Im Notfall: Alle Plugins deaktivieren„.

Da Chaching-Plugins auch dann noch Probleme verursachen können, wenn sie bereits deaktiviert wurden, solltest Du den Cache manuell löschen. Lösche dafür mithilfe des FTP-Client den Ordner wp-content/cache/ oder suche nach weiteren Ordnern mit der Bezeichnung „Cache“ im Namen.

War ein Plugin die Ursache, wird der White Screen nicht mehr erscheinen, nachdem Du es deaktiviert hast.

Themes

Anstelle eines Plugins kann auch ein Theme für den White Screen verantwortlich sein. Hast Du das verwendete Theme frisch installiert oder aktualisiert, hat es wahrscheinlich auch die weiße Seite verursacht. Wenn Du noch auf den Admin-Bereich zugreifen kannst, ändere einfach unter dem Punkt „Design“ das verwendete Theme. Alternativ verbindest Du Dich mit Deinem FTP-Client und suchst den Ordner des Themes: wp-content/themes/mein-theme

Wie auch schon bei den Plugins benennst Du ihn um, damit WordPress ihn nicht mehr nutzen kann. Deine Seite wechselt so automatisch zum Standard-Theme.

Wird der White Screen so behoben, lag das Problem in Deinem Theme oder in einer Inkompatibilität mit einem Plugin.

wp-config.php

Fast alle Probleme mit dem White Screen werden von Fehler verursacht, die von Plugins oder Themes ausgelöst werden. Wenn Du diese beiden Ursachen ausschließen kannst, gilt der nächste Blick der wp-config.php.

Hast Du selbst eine Änderung daran vorgenommen, lade Deine vorher angefertigte Sicherheitskopie mit Deinem FTP-Client hoch. Beendet dies den White Screen nicht, kann der Fehler trotzdem von der wp-config.php stammen. Denn Du musst nicht zwingend selbst eine Änderung an der Datei vorgenommen haben; auch Plugins mit Zugriff darauf verursachen manchmal Probleme. Prüfe die Datei nun genau, schon ein falsches Leerzeichen kann der Grund für Deinen White Screen sein.

Wenn Du den Fehler nicht selbst findest, nutze das WordPress-Debug-System. Ändere dafür in der wp-config.php diese Zeile:

zu

Da dies dazu führt, dass neben Dir auch jedem Seitenbesucher beim Laden der Seite alle Fehler angezeigt werden, solltest Du dies zu einer Zeit durchführen, in der Du erfahrungsgemäß weniger Besucher auf der Seite hast. Denke daran, WP_DEBUG anschließend wieder zu deaktivieren!

Eine weitere mögliche Fehlerursache ist, das Du die wp-config.php, nachdem Du sie im Texteditor bearbeitet hast unbemerkt als UFT-8-codierte Datei gespeichert hast. Dadurch wird mitunter ein sogenannter Byte Order Mark (BOM) hinzugefügt. Um dies zu umgehen, speichere die Datei mit der ANSI-Codierung. Schau im Zweifelsfall in der Dokumentation Deines Editors nach.

WordPress zeigt nichts an: Problem gelöst?

In den meisten Fällen solltest Du über die genannten Schritte eine Lösung gefunden haben. Falls dies nicht der Fall sein sollte, such Dir (ggf. auch professionelle) Unterstützung z.B. im WordPress Forum oder einer WordPress Facebook Gruppe.

Beschreibe in solch einem Fall Dein Problem so präzise wie möglich und gib auch alle bisherigen erfolglosen Lösungsversuche mit an, dann müssen die freiwilligen Helfer nicht lange raten oder bereits abgearbeitete Schritte mit Dir durchgehen.

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