Convert Pro Popup Plugin Test & Anleitung 2019

Wer ein Plugin sucht, das mit Hilfe von Popups, Einbindung von Optin Formularen oder durch die Anzeige eines Bars seine Besucher auf den eigenen Newsletter, Angebote oder anderes aufmerksam machen will, findet mit Convert Pro eine gute Option. Das Plugin ist mit vielen Funktionen ausgestattet, daher haben wir es nicht nur getestet, sondern auch gleichzeitig eine Anleitung für die Erstellung eines ersten eigenen Popups erstellt.

Convert Pro Popup Plugin Test Fazit (tl;dr)

Convert Pro ist aus unserer Sicht ein solides Popup und Optin Plugin, das grundsätzlich empfehlenswert ist. Die angebotenen Funktionen sind genauso vielfältig wie die Integrationen in andere Dienste und Plugins. Für Anfänger kann diese Funktionsvielfalt allerdings auch überfordernd sein. Manch einer wird lieber zu einem Plugin mit geringerem Funktionsumfang greifen, um für sich schnell ans Ziel zu kommen.

Die Responsive Möglichkeiten sind mit nur einem Breakpoint etwas eingeschränkt, aber trotzdem praxistauglich. Auch ist die Auswahl an vorbereiteter Templates für die verschiedenen Popups oder Optins eher überschaubar, dafür lassen sich mittels des Editors sehr gut eigene Designs erstellen.

Preislich liegt Convert Pro mit 99$ pro Jahr im unteren Mittelfeld der Optin Plugins. Bei den bekannten Popup Plugin bzw. Dienst Monster Insights kommt man z.B. nicht unter 199$ pro Jahr weg (außer es gibt gerade ein Angebot) und das bei einer Beschränkung des Einsatzes auf nur eine Website. Hier glänzt Convert Pro mit der Möglichkeit es auf unbegrenzt vielen Websites zum Einsatz zu bringen.

Funktional ist das Plugin sehr solide programmiert und bei Bedarf zeigt sich der Support kompetent und meist schnell. Die integrierte Statistikfunktion mit möglicher Anbindung an Analytics sind gut.

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Popup Plugin Alternativen

Manchmal braucht man nicht weit zu schauen: Wer den Elementor Page Builder in der Pro Version verwendet, verfügt bereits über entsprechende Elementor Popup Funktionen. Nur sieht es bisher bzgl. der Statistiken schlecht aus. Wer hingegen das Divi Theme als Page Builder einsetzt, hat in der Regel kostenfreien Zugriff auf das Optin Plugin Bloom des gleichen Herstellers. Der Funktionsumfang von Bloom ist nicht ganz so umfangreich, aber dafür kommt man in der Regel schneller ans Popup-Ziel.

Daneben gibt es noch Ninja Popups und die großen Plugins und Dienste wie Optin Monster, Optimize Press und nicht zuletzt Thrive Leads. Während Ninja Popups preislich überschaubar bleibt, sind die letztgenannten Dienste ziemliche Funktionsriesen und extrem fokussiert auf die Kundengewinnung über Popups- und Landingpages ausgerichtet. Dies schlägt sich dann auch in der Regel in den Preisen nieder.

Convert Pro Popup Plugin Test & Tutorial

Wir haben Convert Pro ausgiebig getestet, selbst im Einsatz und zeigen Dir sehr ausführlich alle Einstellungen und Funktionen. Außerdem erklären wir dabei wie Du Convert Pro konkret nutzen kannst, um ein Popup per Klick oder durch einen Exit Intent auszulösen.

Convert Pro von Brainstorm Force

Vielleicht ist Dir bereits das Astra Theme ein Begriff. Dessen Entwickler Brainstorm Force sind auch diejenigen, die für Convert Pro und eine ganze Reihe an weiteren WordPress Plugins verantwortlich sind. Dazu gehören Schema Pro, Ultimate Addons for Elementor, WP Portfolio und noch andere. D.h. einerseits steht einiges an Erfahrung hinter dem Plugin und zum anderen ist nicht damit zu rechnen, dass der Support und die Weiterentwicklung des Plugins demnächst eingestellt werden. Das sind wichtige Punkte für die Auswahl eines Plugins, in dessen Konfiguration Du schon ein wenig Arbeit stecken musst.

Convert Pro Deutsch

Wie bei so vielen WordPress Premium Plugins findet sich weder eine Deutsche Übersetzung der Einstellungen des Plugins, noch deutschsprachige Dokumentation oder Support. Du solltest also zumindest Grundlagen in Englisch mitbringen, um mit dem Plugin zurecht zu kommen.

Das ist für diejenigen, die über keine entsprechenden Sprachkenntnisse verfügen sicherlich ein Nachteil. Allerdings sieht es unseres Wissens auch bei anderen Optin und Popup Plugins auch nicht besser aus. Uns ist bisher kein Popup Plugin bekannt, dass deutschsprachige Dokumentation und Support bietet.

Convert Pro Installation

Die Installation von Convert Pro verläuft wie bei allen Plugins, die nicht als kostenlos im WordPress Directory bereit stehen. Entweder lädst Du die Zip-Datei hoch oder entpackst diese und lädst den Ordner in den "plugins" Ordner Deiner WordPress Installation.

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Nach der Aktivierung des Plugins, findet sich in der Administration ein eigener "Convert Pro" Einstellungsbereich.

Convert Pro Einstellungen Administration

Du solltest in jedem Fall auch gleich das Ergänzungsplugin "Convert Pro Addon" installieren, das im Kaufpreis enthalten ist. Nur wenn auch dieses Plugin aktiviert ist stehen einige wichtige zusätzliche Funktionen zur Verfügung.

Allgemeine Einstellungen

Im Administrationsbereich unter "Convert Pro" > "Settings" findest Du sechs Reiter für grundsätzliche Einstellungen.

General

Hier kannst Du eine generelle Schriftart bestimmen. Diese wird dann im Editor für die Popups verwendet. Du kannst dort aber auch noch für jedes Element eine eigene Schriftart auswählen.

Über "User Inactivity Time" vergibst Du die Anzahl an Sekunden, die vergehen müssen, bis ein Besucher als Inaktiv gewertet wird, weil er nicht gescrollt, seine Maus bewegt oder auf der Tastatur getippt hat. Dies kann als ein Auslöser für das Erscheinen eines Popups genutzt werden.

Convert Pro Credit Link

Hier findet sich die Einstellung für den aus unserer Sicht eher störend wirkenden Credit Link. Ist dieser aktiviert, erscheint im Hintergrund Deiner Popups ein Textzug "Powered by Convert Pro", mit einem Link auf die Herstellerwebsite.

Es ist nur eine Kleinigkeit, aber doch etwas ärgerlich. Wir haben es bereits mehrfach erlebt, dass bei der ersten Aktivierung von Convert Pro beim Erstellen eines Optin Formulars der Credit Link eingeblendet wird.

Nun ist es verständlich, wenn Pluginentwickler bei kostenfreien Plugins entsprechende Hinweise zu Marketingzwecken nutzen. Bei bezahlten Premium Plugins finde ich solch ein Vorgehen allerdings nicht sehr kundenorientiert. Zumal sich im Editor wo Du den Link meist erst siehst, auf Anhieb nirgends eine Funktion zum Ausschalten dieses Links finden lässt, nur eine Möglichkeit die Textfarbe zu beeinflussen.

Aus, oder doch nicht?

Es gibt die entsprechende Option nur in den "Settings" unter "General". Nach der Erstinstallation des Plugins hatten wir es allerdings schon mehrfach gehabt, dass dieser Schalter deaktiviert ist und somit eigentlich auch kein Credit Link angezeigt werden sollte. Wurde er aber leider trotzdem.

Die Lösung war einfach: den Schalter einmal einschalten, die Einstellung speichern und dann den Schalter wieder ausschalten und die Einstellungen erneut speichern. Dann bedeutete "Off" auch wirklich aus.

Es erscheint mir etwas verdächtig, dass der Credit Link grundsätzlich erst einmal angezeigt wird und sich das Ausschalten eher schwierig gestaltet. Aber dies ist, wenn man darum weiß nur ein kleines Detail und sollte die Gesamtwertung letztendlich nicht negativ beeinflussen.

License

In diesem Bereich trägst Du Deinen Lizenzcode für das Plugin ein, den du beim Kauf erhalten hast. So aktualisiert sich das Plugin auch direkt über WordPress.

Addons

Hast Du Deine Lizenz aktiviert und zusätzlich das im Preis enthaltene "Convert Pro Addon" Plugin installiert, findest Du in diesem Bereich die Möglichkeit mehrere interessante Funktionen zu aktivieren:

Convert Pro Test Addons
  1. Connects: Diese Erweiterung bietet die Möglichkeit Convert Pro mit diversen Newsletterdiensten und Plugins zu integrieren.
  2. A/B Test: Ermöglichst sogenannte A/B-Tests bei denen zwei oder mehr Varianten Deiner Popups ausgespielt werden und Du mit der Zeit erkennen kannst welche Version besser funktioniert.
  3. Advanced Scripts: Hier kann Java Script bei definierten Ereignissen ausgelöst werden, wie z.B. dem Absenden eines Formulars.
  4. Grid: Stellt im Popup Editor ein Gitter zur Verfüung, das die Anordnung von Elementen erleichtert.
  5. Analytics: Mit diesem Addon lässt sich Convert Pro mit Google Analytics verbinden und kann so relevante Statistikdaten übertragen.
  6. Import/Export: Ermöglicht den Ex- und Import von erstellten Popups. Kann sehr nützlich sein, bereits erstellte Popups auf eine neue Website zu übertragen.

Wenn Du mit einem Newsletterdienst arbeitest solltest Du das Connects Addon aktivieren und wir empfehlen auch stets das Analytics Addon zu aktivieren.

Email Notification

Hier findest Du eine Vorlage für Benachrichtigungsemails, die Du bei erfolgreichem Versand eines Formulars an Dich schicken lassen kannst. Es steht ebenfalls eine Vorlage für Fehlermeldungen zur Verfügung. Du kannst beide Vorlagen an Deine Wünsche anpassen.

Advanced

Hier stehen einige ergänzende Optionen zur Verfügung wie z.B. die Möglichkeit eines Antispam Feldes, die Erlaubnis Convert Pro Einstellungen auch durch andere Benutzerrollen als Administratoren bearbeiten zu lassen und auch die Möglichkeit den speziellen Convert Pro Cache zu leeren. Letzteres kann hilfreich sein, wenn es Probleme mit der Darstellung der Popups gibt.

Branding

Diese Einstellungen sind eher für Anbieter von WordPress Dienstleistungen interessant. Es ist eine sogenannte Whitelabeloption mit der Du Kunden diese Funktionalität zur Verfügung stellen kannst, ohne dass diese mitbekommen, dass es sich eigentlich um das Plugin namens Convert Pro handelt.

Ein Popup per Klick oder bei Exit Intent anzeigen

Damit Du einen Eindruck von den Möglichkeiten von Convert Pro bekommst, zeigen wir Dir wie Du ein Popup erstellen kannst, dass sich auf einen Klick hin öffnet. Dies wird gerne genutzt, um z.B. bei dem Klick auf einen Button ein entsprechendes Newsletterformular einblenden zu lassen.

Um ein Popup über einen Exit Intent auszulösen, brauchst Du auch nur eine Einstellung verändern. Exit Intent bedeutet übersetzt die Absicht (die Website) zu verlassen. D.h. wenn der Besucher mit der Maus nach rechts oben fährt, wertet Convert Pro das als Zeichen, dass der Nutzer das Browserfenster schließen will und

Zunächst klickst Du auf "Create New", um in die Auswahl der möglichen Optins und Popups zu gelangen:

Convert Pro Popup Optin Auswahl

Hier findest Du acht verschiedenen Arten von Popups, Optins oder Hinweisen, die Convert Pro darstellen kann:

Vorgefertigte Templates

Für unser Beispiel wählst Du das "Modal Popup". Anschließend erscheint eine Auswahl an 24 vorgefertigten Templates für diese Art von Popup:

Convert Pro Template Auswahl

Du kannst alle vorhandenen Templates auf der Convert Pro Website sehen. Das ist schon eine ganz gute Auswahl an Vorlagen die entsprechend für verschiedene Anwendungszwecke gestaltet sind. Dazu gehören z.B. eine Anmeldung zum Newsletter, Angebote für neue Besucher, E-Book Downloads, das Bewerben eines Webinars, etc.

Die Auswahl ist nicht so reichhaltig wie z.B. bei der in Elementor Pro integrierten Popup Funktion, aber für die meisten Anwendungszwecke sollten die Vorlagen eine ausreichende Basis bilden. Die Gestaltung kannst Du im nächsten Schritt auch weiter anpassen. Es besteht auch die Möglichkeit mit dem leeren "Blank Template" zu starten und das Popup von Grund auf selbst zu gestalten.

Genau diese Möglichkeit wollen wir für unser Beispiel nutzen. Du kannst aber auch problemlos eine der Vorlagen nutzen, wenn Dir das einfacher erscheint. Nachdem Du einen Namen für das neues Popup vergeben haben, landet man anschließend im Convert Pro Drag and Drop Editor:

Convert Pro Test Editor

Die Bearbeitung eines Popups oder Optins gliedert sich im Editor in drei Einstellungsbereiche (1):

  1. Design: Wie soll das Popup, Optin Formular oder Banner aussehen?
  2. Configure: Wo, wann, wem und in welchen Fällen soll Dein Popup angezeigt werden?
  3. Connect: Hier wird bestimmt an welchem Dienst oder welches Plugin die erfassten Daten weitergeleitet werden sollen.

Kleine Kritik am Rande: Wenn Du Dich im Editor befindest, wird leider nirgends der von Dir vergebene Name des gerade bearbeiteten Popups angezeigt. Falls Du mehrere ähnlich aussehende Varianten bearbeitest, kann dann leicht Verwirrung entstehen. So haben wir auch schon einige Zeit mit Problemlösung verbracht, weil neu gesetzte Einstellungen einfach nicht funktionieren wollten.

Das lag aber an einer Verwechslung: wir hatten die Einstellung tatsächlich nur bei einer ähnlich aussehenden Popup Variante verändert und nicht bei dem Popup, um das es uns ging! Also immer achtsam sein, mit welchem Popup Du gerade arbeitest!

Das Design bearbeiten

Um das Popup nach den eigenen Wünschen zu designen, bleibst Du zunächst im "Design" Bereich. In der linken Sidebar (2) kannst Du wählen ob Du die (Gestaltungs-)"Elemente" (3) wie Text, Überschrift, Bild, etc. bearbeiten willst. Dann können über "Form" die Formularelemente gesetzt und angepasst werden. Es gibt weitere Einstellungsbereiche für den "Button" (Schaltfläche), "Shapes" (Formen) und das "Panel" (der Hintergrund).

Für das von uns genutzte Blank Tamplate haben wir das Panel zunächst auf 450 x 320 Pixel Größe gesetzt. Anschließend lassen sich die Elemente wie in einem gängigen Page Builder einfach auf die Arbeitsfläche ziehen, dort positionieren und je nach aktiviertem Element in der rechten Sidebar entsprechende Einstellungen setzen.

Bei den Elementen haben wir ein Bild mit unserem Logo genutzt. Dazu drei Textparagraphen und unten für das Formular ein Textfeld, ein E-Mailfeld und den Senden-Button.

Sehr angenehm sind die sich automatisch einblendenden Hilfslinien zur Positionierung der Elemente. Wenn man ein Element verschiebt wird mittels einer hellblauen Linie angezeigt, falls das Element gerade genau horizontal oder vertikal zur Panelfläche zentriert ist. Rote Hilfslinien werden eingeblendet, wenn das aktive Element zentriert oder bündig zu einem anderen Element liegt.

Convert Pro Test Editor Hilfslinien

Das ist für eine saubere Anordnung der Elemente eine wichtige Funktion. Überhaupt wirkt der Drag & Drop Editor von Convert Pro ziemlich ausgereift und ist ähnlich einfach und gut zu bedienen wie ein Page Builder.

Formular Felder

Im Formularbereich (Form) lassen sich sechs verschiedene Arten von Feldern auswählen. Dazu gehören selbstverständlich das klassische E-Mail-Adressfeld, ein Namensfeld und eine "Text Area" in der sich Mitteilungen eintragen lassen. Darüber hinaus ist die Nutzung von Drop Down, Radiobutton und Check Box Feldern möglich.

Senden Button

Für das Versenden eines Formulares ist natürlich eine Schaltfläche (Button) wichtig. In den dazugehörigen Einstellungen finden sich neben allen Möglichen Designoptionen auch zwei wichtige Einstellungen im Bereich "Action".

Einerseits die "Field Action", die bestimmt was nach dem Klick auf den Button geschehen soll. Vom einfachen Versand und dem Schließen des Popups über die Weiterleitung auf eine neue URL oder nur zum nächsten Formularschritt ist vieles Möglich.

Der Text unter der "Successful Submission Message" wird nach dem Versand als Overlay über dem Popup eingeblendet.

Popup mit mehreren Schritten

Mit Convert Pro ist es möglich ein Popup mit mehreren Schritten zu erstellen. Das kann sinnvoll sein, wenn mehrere Punkte abgefragt werden sollen und Dein Besucher nicht gleich von den vielen verschiedenen Punkten erschlagen werden soll. Oder nach dem Versenden einfach eine ausführlicheren Hinweis anzeigen zu lassen.

Die Steuerung der Schritte erfolgt über die dunkelgrau hinterlegten Buttons oben links in der hellgrau hinterlegten Editorvorschau (5). Dort kannst Du zwischen den verschiedenen Schritten wechseln, neue hinzufügen, die Reihenfolge verändern oder auch einzelne Schritte löschen. Für jeden Schritt kannst Du ein ganz eigenes Design erstellen, bis hin zu individuellen Maßen für das jeweilige Panel.

Wichtig: Falls Du ein Popup mit mehreren Schritten anlegst, musst du auch über die bereits o.g. Button Einstellungen dafür sorgen, dass ein Klick zum nächsten Schritt führt.

Vergiss allerdings nicht, dass Convert Pro ein Popup Plugin ist und kein vollwertiges Formularplugin wie Gravity oder Caldera Forms. Du kannst mit Convert Pro z.B. keine Conditional Logic erstellen. Das bedeutet, dass die folgenden Schritte bzw. Felder unterschiedlich aussehen, je nachdem was der Benutzer ausgewählt oder eingetragen hat. Aber das kann unseres Wissens auch kein anderes Popup Plugin.

Responsive mit Convert Pro

Die mobile Ansicht am Smartphone oder Tablet wird immer wichtiger und auch Convert Pro berücksichtigt dies. Über zwei Symbole in der Kopfleiste des Editors (6) kann zwischen Desktop- und mobiler Ansicht hin- und hergeschaltet werden.

Beim ersten Umstellen auf die mobile Ansicht versucht Convert Pro alle Elemente der Desktopansicht auf dem kleineren Panel anzuordnen. Das Ergebnis ist meist nicht sonderlich überzeugend und in der Regel musst Du nacharbeiten, damit die mobile Ansicht des Popups brauchbar wird (außer Du nutzt eine Vorlage).

Convert Pro Test Editor Mobile View

Es gibt leider keine Möglichkeit Elemente für die mobile Ansicht auszuschalten. Die mobile Ansicht muss immer auch alle Elemente der Desktop Ansicht enthalten. Diese können aber anders angeordnet, anders gestaltet und in der Größe angepasst werden.

Popup Anzeige konfigurieren

Wenn Du jetzt sowohl mit dem Design der Desktop- als auch der mobilen Variante zufrieden bist, bestimmst Du nun wann, wo und wie das Popup angezeigt werden soll.

Dazu wechselst Du in den Bereich "2 Configure":

Convert Pro Test Configure

Im Reiter "Launch" wird nun genau Bestimmt, was zum Auslösen des Popups führen soll. Dabei sind die Einstellungsmöglichkeiten vielfältig:

  1. After Few Seconds on Page: Das Popup erscheint nach einer Anzahl von Sekunden nachdem ein Besucher auf einer Seite gelandet ist.
  2. Exit Intent: Das Popup wird ausgelöst, wenn der Besucher dabei ist die Seite zu verlassen. Dies wird meist anhand der Mausbewegung erkannt, wenn der Nutzer die Maus schnell nach (rechts) oben bewegt, um den Browser oder den Tab zu schließen. Das kann ein guter Moment sein, um den Besucher auf ein Angebot aufmerksam zu machen, bevor dieser Deine Seite verlässt.
  3. After Scroll: Hier kannst Du einstellen wie weit der Besucher die Seite gescrollt haben soll bis das Popup ausgelst wird.
  4. User Inactivity: Das Popup erscheint, wenn der Besucher für 60 Sekunden inaktiv erscheint (kein Scrollen, keine Mausbewegungen oder Nutzung der Tastatur). Die Wartezeit kann in diesem Fall nur generell für alle Popups in den generellen Plugin "Settings" angepasst werden.
  5. After Blog Post: Wenn der Besucher am Ende eines Artikels anlangt, wird das Popup ausgelöst.
  6. After Certain CSS Element: Das Popup wird ausgelöst, wenn ein bestimmtes CSS-Element sichtbar wird. Dazu bestimmst Du eine CSS-Klasse und sobald ein Element, das zu dieser Klasse oder ID gehört im Browserfenster erscheint, wird das Popup ausgelöst.
  7. Cookie Based Trigger: Das Popup wird ausglöst, sobald der Besucher ein Cookie gesetzt hat, das einem bestimmten Namen besitzt.
  8. Ad Block Detection: Wenn Convert Pro erkennt, dass der Besucher einen Ad Blocker benutzt, wird das Popup angezeigt.
  9. Visitors: Hier kannst Du bestimmen, dass das Popup entweder nur Erstbesuchern angezeigt wird oder nur wiederkehrenden Besuchern.
  10. Referrer: Hier kann eine Referrer-URL angegeben werden und bestimmt werden, dass Besuchern, die von dieser URL kommen das Popup angezeigt bekommen oder eben gerade nicht angezeigt bekommen.
  11. Schedule: Hier kann ein Zeitfenster definiert werden in dem das Popup angezeit wird.
  12. On Click: Du vergibst eine CSS-Klasse oder ID. Klickt der Besucher auf ein Element dieser Klasse, wird das Popup angezeigt. Sehr gut, um das Popup per Klick auf einen Button oder einen Link zu öffnen.

Du siehst es gibt alle nur erdenklichen Auslöser für die Anzeige Deines Popups. Es können mehrere Optionen gleichzeitig aktiviert werden. Geschieht dies innerhalb eines Rulesets (Regelsatzes) werden die Auslöser per UND verknüpft. D.h. nur wenn beide Auslöser zutreffen, wird das Popup angezeigt.

So kannst Du z.B. Dein Popup nur Besuchern die von einer bestimmten Seite kommen (Referrer) UND die 60 Sekunden auf der Seite waren (After Few Seconds on Page) anzeigen lassen.

Willst Du Dein Popup in verschiedenen Fällen anzeigen lassen, erstellst Du weitere Rulesets, die dann eine ODER-Verknüpfung darstellen. Wenn Du z.B. in einem Ruleset die Anzeige beim Versuch die Seite zu verlassen (Exit Intent) aktivierst und in einem zweiten Ruleset die Anzeige für Besucher, die inaktiv waren (User Inactivity), dann erscheint Dein Popup sobald einer der beiden Fälle eintritt.

Exit Intent und per Klick

Für unseren beiden Beispiele ist es relativ einfach:

  1. Exit Intent: Du aktivierst Punkt 2 "Exit Intent"
  2. Auslösen per Klick: Du aktivierst Punkt 12 "On Click".

Im zweiten Fall brauchst Du noch ein paar Informationen. Damit Convert Pro mitbekommt, dass ein Klick das Popup auslösen soll, muss es den Klick passend erkennen können. Dies wird über die Zuordnung einer CSS-Klasse oder ID erreicht.

Wenn Du einen irgendwo einen Textlink einbauen willst, der per Klick das Popup auslöst, kannst du nach der Aktivierung der "On Click" Funktion dort auf den Button "Copy Link Code" klicken. Damit wird der passende HTML-Code in die Zwischenablage kopiert. Dieser sieht ungefähr so aus:

Achtung: Wir mussten schon häufiger mehrfach auf den Button klicken bevor das mit dem Kopieren des Codes in die Zwischenablage klappte.

Fügst Du diesen Code zum Beispiel in einem Texteditor ein, erscheint später der Text als Link: Click Me!

Du kannst sehen, dass hier automatisch die CSS Klasse "manual_trigger_14" vergeben wurde. Diese kannst Du nun auch anderen HTML-Elementen wie z.B. einem Button zuweisen. Alternativ kannst Du auch über "Enter your css Class or ID" eine eigene Bezeichnung für eine CSS-Klasse oder ID vergeben.

Wichtig: Eine ID ist eindeutig und sollte nur ein einziges Mal auf einer HTML-Seite auftauchen. Damit kannst Du also nur ein Element kennzeichnen. Werden auf einer Seite z.B. mehrere Buttons dargestellt, die aber alle Dein Popup auslösen sollen, dann vergibst Du eine CSS-Klasse. Diese kann auch mehreren Elementen auf einer Seite zugeordnet werden.

Beachte bitte, dass die Bezeichnung keine Leer- und Sonderzeichen enthalten darf und Du an dieser Stelle für die Bezeichnung einer Klasse ein "." (Punkt) vorwegstellen musst, während für IDs eine "#" (Raute) vorangestellt wird.

ID: "#mein-einziger-button"

Klasse: ".alle-newsletter-buttons"

Wichtig: Im HTML-Code verwendest Du später weder die Raute noch den Punkt:

ID (darf nur einmal auf der Seite vorkommen):

Klasse (darf mehrfach auf der Seite vorkommen):

Wenn Du mit einem Page Builder arbeitest, findet sich meist für alle Elemente in den Einstellungen die Möglichkeit eine Klasse oder ID zuzuordnen. So kannst Du einem in Deinem Page Builder erstellten Button die Klasse "alle-newsletter-buttons" zuordnen. Klickst jemand dann auf diesen Button wird das Popup ausgelöst.

Falls Du mehr über Klassen dun ID wissen willst, schau einfach hier.

Target: Convert Pro Auslöser eingrenzen

Über den Reiter "Target" kannst Du die unter Launch gesetzten Auslöser in verschiedener Hinsicht eingrenzen.

1. Pages

Hier bestimmst Du mit Hilfe von "Display Rules" auf welchen Seiten bzw. in welchen Bereichen Deiner Website das Popup angezeigt werden soll. Dies geht von Deiner gesamten Website bis hin zu einer einzigen ganz speziellen Seite. Du kannst über mehrere Display Rules verschiedene Seiten und Bereiche ergänzen. Darüber hinaus kannst Du auch ein oder mehrere "Exclusion Rules" definieren, die die Anzeige auf einer bestimmten Seite oder einem Bereich ausschließen. So kannst Du z.B. das Popup auf allen Deinen Seiten anzeigen lassen, außer auf Deiner Homepage.

2. Geo Location

Über die "Geo Location" kannst Du die Anzeige Deines Popups in Abhängigkeit von dem Herkunftsland Deines Besuchers steuern. Du kannst Dein Popup z.B. nur Besuchern aus Deutschland oder aus der EU anzeigen.

Ähnlich wie bei den Einstellungen unter "Pages" lassen sich auch hier Länder ein- oder auch ausschließen und dabei mehrere Regeln kombinieren.

3. User Behavior

Du kannst hier bestimmen, ob das Popup eingeloggten Besuchern angezeigt werden soll oder nicht. Leider ist an dieser Stelle keine feinere Steuerung möglich, um eingeloggten Benutzern mit einer bestimmten Benutzerrolle wie z.B. Autoren das Popup anzuzeigen.

Hide on Devices

Hier kannst Du bestimmen, dass das Popup auf Geräten mit bestimmten Displaygrößen (Desktop, Tablet, Mobile) nicht angezeigt wird.

Cookies

Hier kannst Du bestimmen, dass falls der Besucher Dein Popup schließt oder das enthaltene Formular absendet, das Popup diesem für einen bestimmten Zeitraum nicht wieder angezeigt wird.

Gerade wenn Du ein Angebot etwas aggressiver bewirbst, solltest du einem Kunden, der auf das Angebot eingegangen ist nicht weiter mit dem Popup nerven.

Kleine Fallen im Alltag!

Erfahrungsgemäß können gerade die Einstellung unter Target später problematisch wirken. Z.B. hast Du Dir gedacht, dass Du als Administrator Deiner Seite die Popups nicht anzeigen lassen musst und dann vergessen, dass Du diese Einstellung gesetzt hast. Anschließend ist die Verwunderung groß, weil anscheinend keine Popups angezeigt werden.

Oder Du vergisst, dass Du unter Cookies Einstellungen gesetzt hast, die nach dem Schließen des Popups oder dem erfolgreichen Absenden eines Formulars dazu führen, dass das Popup für längere Zeit nicht wieder angezeigt wird.

Also wenn Popups partout nicht angezeigt werden, obwohl sie es eigentlich sollten, schau gerade in diesem Bereich nochmal Deine Einstellungen sehr genau an! Bzw. halte Dich an unsere Empfehlungen zum Testen Deiner Popups vor dem aktiven Einsatz.

Connect: Verbindung aufnehmen

Als letzten Punkt konfigurierst Du die Anbindung an Deinen Newsletter Dienst oder das von Dir genutzte WordPress Plugin.

Dieser Schritt ist nicht notwendig um Dein Popup zu veröffentlichen! Du kannst auch einfach nur einen Hinweistext oder eigenes HTML und damit Formulare eines jeden Dienstes in Dein Popup integrieren und musst keine Integration mit einem Dienst oder Plugin unter "Connect" einrichten. Dazu später mehr.

Dienst oder Plugin auswählen

Aber falls Du einen Newsletterdienst wie z.B. Clever Reach nutzt oder ein WordPress Newsletterplugin wie Mailster, dann bietet Convert Pro für diverse Diensten und Plugins eine einfache Anbindung, um die Daten zu übertragen:

Convert Pro Test Integrationen Newsletterdienste

Eine vollständige Übersicht der Integrationen findest Du auf der Convert Pro Website. Die gängigsten großen Anbieter wie Mailchimp, ActiveCampaign, CleverReach, MailerLite gehören genauso dazu wie WordPress Newsletter Plugins wie Mailster oder Mail Poet.

Dabei unterstützt Convert Pro in den meisten Fällen auch zusätzliche Funktionen wie Custom Fields oder Tags, falls der jeweilige Dienst diese Features bietet.

Verbindung erstellen

Um eine Anbindung zu erstellen wählst Du Deinen Dienst aus und musst anschließend eine Bezeichnung für die Verbindung angeben die Zugangsdaten eintragen:

Convert Pro Test Integration Setup Schritt 1

Wir nutzen in unserem Beispiel ActiveCampaign. Die von Convert Pro benötigten Angaben variieren von Dienst zu Dienst etwas. Für jeden Dienst bietet Convert Pro angenehmerweise eine detaillierte Anleitung für die Anbindung. Allerdings nur in englischer Sprache.

Datenübergabe konfigurieren

Ist die Anbindung authentifiziert, wird im nächsten Schritt definiert auf welche Art die Daten übergeben werden sollen. Für die meisten Dienste lässt sich dabei zwischen der Übertragung zu einer Liste (List) oder einem Formular (Form) wählen:

Convert Pro Test Integration Setup Schritt 2

Wenn Du als Übertragungziel "List" (Liste) auswählst, musst Du noch genau definieren zu welcher Deiner Listen in dem Dienst die Kontaktdaten hinzugefügt werden sollen.

Ähnlich sieht es bei der Auswahl "Form" (Formular) aus. Hier wählst Du anschließend das in Deinem Dienst erstellte Formular aus, zu dem die Daten übertragen werden sollen.

Wichtig: Die Bezeichnung Formular kann etwas irritieren. Convert Pro zeigt im Popup das von Dir im ersten Schritt erstellte Formular an. Wenn Du in Deinem Newsletterdienst ein Formular erstellst, kannst Du dort meist auch das Aussehen beeinflussen, aber das wirkt nur, wenn Du dieses Formular per HTML direkt in Deiner Seite einbindest.

Listen, Formulare und Double Optin

Anfangs fragt man sich, was die Unterscheidung zwischen Listen und Formularen soll, aber für den Einsatz im deutschsprachigen Bereich ist oft die Auswahl "Formular" für Deinen Dienst wichtig und notwendig.

Denn durch die DSGVO musst Du bei Anmeldungen zu einem Newsletter zwingend das Double Optin Verfahren nutzen. D.h. der Interessent trägt sich zwar erst einmal in Deinem Formular ein und signalisiert, dass er Deinen Newsletter gerne bekommen möchte, aber um sicher zu gehen, dass der Interessent auch wirklich der Inhaber der eingetragenen E-Mailadresse ist, wird ihm eine E-Mail mit einem Bestätigungslink zugesandt. Erst wenn er auf diesen Bestätigungslink klickt, kannst Du sicher sein, dass nicht irgend jemand anderes diese E-Mailadresse eingetragen hat. Du hast Dich sicher auch schon einmal zu einem Newsletter angemeldet und kennst dieses Verfahren sicherlich.

Bei vielen Newsletter Diensten lässt sich dieses Double Optin genannte Verfahren nur über ein Formular aktivieren. D.h. wenn Du die Kontaktdaten durch Convert Pro einfach an eine Liste übergibst, dann wird dieser Kontakt meist sofort (ohne Double Optin!) als bestätigt betrachtet und einfach übernommen.

In vielen Fällen wie z.B. bei ActiveCampaign musst Du also in dem Newsletterdienst ein Formular erstellen, wobei das Aussehen gar nicht wichtig ist. Viel wichtiger ist, dass Du bei dem Formular die Funktion "Double Optin" aktivierst und in Convert Pro die Daten dann an dieses Formular übergibst und nicht direkt an eine Liste.

Achtung: Teste unbedingt, ob das Double Optin Verfahren funktioniert, bevor Du Dein Popup aktivierst und öffentlich zugänglich machst.

Tags

Sofern der Dienst diese Funktion bietet, kannst Du zu dem übertragenen Kontaktdaten auch Tags vergeben. Du kannst so z.B. Tags für das jeweilige Popup vergeben über das sich der Besucher anmeldet oder ob der Nutzer sich damit einen spezielles Download geholt hat. So ist es Dir später möglich zu schauen wer oder wie viele ein bestimmtes Angebot oder Popup genutzt haben.

Datenzuordnung

Zu Guter letzt ordnest Du die erhaltenen Daten zu. Dabei kümmert sich Convert Pro automatisch um das E-Mail-Feld. Denn allen Newsletterdiensten gemeinsam ist, dass diese als Minimum an Informationen zu einem Kontakt die E-Mailadresse benötigen. Diese Zuordnung nimmt Convert Pro also automatisch vor.

Fragst Du aber etwas mehr als die E-Mail-Adresse ab, musst Du diese Daten zuordnen wie z.B. die Zuordnung des angegebenen Namens:

Convert Pro Test Integration Setup Schritt 3

Dabei beherrscht Convert Pro auch die Zuordnung zu selbst erstellten Feldern, sogenannten Custom Fields. Du kannst in Convert Pro auch eine Checkbox als Feld erstellen, was z.B. in bestimmten Fällen zur Wahrung der DSGVO sinnvoll sein kann. Als Wert wird dann die Bezeichnung der Checkbox an den Dienst übergeben.

Wenn Du alles passend zugeordnet hast, sicherst Du Deine Einstellungen mittels "Save". Zukünftig brauchst Du bei weiteren Popups, die Du erstellst, die bereits eingerichtete Verbindung zu Deinem Dienst nur auswählen und gehst dann gleich zu Schritt zwei und drei über.

Email

Im Einstellungsbereich "Connect" findest Du links auch noch den Reiter Email. Wenn Du diese Funktion aktivierst, kann Du dort eine E-Mailadresse angeben an die bei erfolgreichem Absenden eines Formulars eine Benachrichtigung gesendet wird. Den Betreff und Inhalt der Nachricht kannst Du in den Settings bestimmen.

Diese Funktion ist gerade für die ersten Popups, die Du erstellst, relativ interessant. Zum einen freut man sich über jede Nachricht, die man erhält, weil es wieder ein neuen Abonnent oder möglicher Kunde ist, der sich eingetragen hat. Andererseits bekommst Du auch schnell mit, wenn Du längere Zeit keine Bestätigungsmail erhältst.

Dann solltest Du zunächst überprüfen, ob technisch alles in Ordnung ist (siehe unseren Testhinweis). Ist technisch alles in Ordnung, überlegst Du, ob Du an anderer Stelle etwas ändern solltest. Passt Deine Strategie, nutzt Du die richtigen Auslöser für Dein Popup? Kannst Du Dein Popup besser gestalten, etc.?

Sichern & Veröffentlichen

Jetzt wird es langsam ernst 😉 !

Wichtig ist, dass Du Deine Einstellungen und Veränderungen stets über den "Save" Button oben rechts im Editor sicherst:

Convert Pro Test Editor Sichern Veröffentlichen

So lange das Popup nicht angezeigt werden soll, lässt Du den Schalter neben "Make Public" deaktiviert. Dieser schaltet Dein Popup überigens direkt ein oder aus, ohne dass Du nochmal auf "Save" klicken musst.

Um aus dem Editor herauszukommen, klickst Du oben rechts auf das Kreuz. Convert Pro fragt Dich dann ob Du über "View Site" auf die Startseite Deiner Website gelangen willst, die dann übrigens in einem neuen Fenster geöffnet wird. Oder ob Du mittels "Go To Dashboard" zur Übersichtsseite von Convert Pro im Adminbereich geleitet werden willst.

Solltest Du noch ungesicherte Einstellungen haben, fragt Convert Pro auch nochmal nach, ob Du sicher bist, dass Du den Editor verlassen willst.

Bevor Du Dein Popup wirklich für alle Besucher aktivierst, raten wir stets dazu, dass Du es zunächst begrenzt auf eine Testseite ausprobierst. Du legst eine nicht verlinkte Testseite an, die Du auch gerne sicherheitshalber in den SEO-Einstellungen als "noindex" kennzeichnest, damit auch keine Suchmaschine auf die Idee kommt, diese Seite zu indizieren. Manche setzten die Seite auch auf passwortgeschützt, damit niemand Zugriff erhält.

Auf Testseite eingrenzen

Die Anzeige Deines Popups begrenzt Du jetzt über die Einstellungen unter "2 Configure" > "Target" > "Pages" auf diese eine Seite. Aber merk Dir das unbedingt, dass Du diese Einstellung später wieder veränderst. Auch wir hatten diese Einstellung schon mal vergessen und uns gewundert, warum das Popup nicht erscheinen will.

Inkognito auf Deiner Website

Dann öffnest du in Deinem Browser ein sogenanntes Inkognito oder privates Fenster, so dass Deine Website Dich nicht als eingeloggten Nutzer erkennt. Du öffnest Deine Testseite und kannst nun in Ruhe testen, ob das Popup auch wirklich so ausgelöst wird wie Du es möchtest.

Du solltest es in jedem Fall auch nochmal über Dein Smartphone und ggf. ein Tablet ausprobieren, da heutzutage meist mehr Nutzer mit diesen Geräten im Internet unterwegs sind als über einen Desktop Rechner.

Integration & Double Optin testen

Trag Dich in Dein Popup Formular ein und teste auch, ob die Zusammenarbeit mit Deinem Newsletter Dienst oder Plugin funktioniert - vor allem, ob die bereits erwähnte Double Optin Funktion greift!

Los geht's: Popup Plugin im aktiven Einsatz

Jetzt hast Du zum einen eine Führung durch die Möglichkeiten von Convert Pro erhalten und hast eine gute Basis zu entscheiden, ob es das richtige Popup Plugin für Deine Zwecke ist. Es folgen für Dich gleich noch ein paar Informationen zum Preis des Plugins.

Zum anderen hast Du, falls Du bereits Besitzer einer Convert Pro Lizenz bist, ein Tutorial an der Hand wie Du Deine ersten Popups erstellen kannst.

Convert Pro Dokumentation & Support

Den Nachteil dass Convert Pro ausschließlich eine englischsprachige Dokumentation und auch entsprechenden Support bietet, haben wir bereits angesprochen. Abgesehen davon ist die eine ausführliche Dokumentation vorhanden, die auch für jede der Möglichen Integrationen erklärt wie die Anbindung erfolgt. Auf der Supportseite gibst Du Dein Suchwort ein und es werden Dir mögliche Antworten aus der umfangreichen Dokumentation angeboten. Wirst Du nicht fündig, kannst Du ein Supportticket erstellen.

Bei der großen Zahl an Integrationen kann es natürlich immer vorkommen, dass hier in einem Spezialfall etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Unsere Erfahrungen mit dem Convert Pro Support waren insgesamt relativ gut. Anfragen wurden einigermaßen zügig beantwortet und immer konnte das Problem letztendlich gelöst werden. Manchmal gab es kleinere Verständnisprobleme, aber auch die ließen sich in der Regel ausräumen.

Convert Pro & Caching

Bei und trat ein Problem im Zusammenhang mit Convert Pro und dem von uns genutzten Caching Plugin WP Rocket auf. Teilweise funktionierte das Übermitteln von Daten nicht. Die kleine kreisende Animation des gedrückten Senden-Buttons von Convert Pro wollte nicht enden, es kam teilweise die kryptische Anzeige "[object Object]" oder sogar direkt eine Fehlermeldung.

Nach Rücksprache mit dem Support haben wir dann folgende Datei als JavaScript Ausnahme in WP Rocket unter "Java Script zusammenfassen" festgelegt:

Du solltest auch bei der Verwendung anderer Caching- oder Minifizierungsplugins wie z.B. Autoptimize schauen, ob dort ähnliche Ausschlussangaben möglich sind.

Convert Pro Preis und Rabatt

Der Preis von Convert Pro ist sehr einfach gestaltet. Eine Lizenz des Plugins kostet 99$ und enthält Updates und Support für ein Jahr. Nach diesem Jahr kannst Du das Plugin zwar weiter nutzen, aber erhältst keine Updates (und Support) mehr. In der Regel entstehen oft bereits nach einigen Monaten ohne Updates Probleme bei der weiteren Verwendung. Seien es Sicherheitslücken oder Kompatibilitätsprobleme mit neueren WordPressversionen.

Im Vergleich mit anderen Popup Plugins ist der Preis für die gebotene Funktionsvielfalt noch relativ moderat. Leider bietet der Hersteller Brainstorm Force bisher keinen Renewal Rabatt an. Das bedeutet dass die Lizenzverlängerung nach einem Jahr wieder die vollen 99$ kostet und nicht wie so oft vergünstigt angeboten wird.

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Deals

Allerdings gibt es drei Möglichkeiten zu sparen und einen Convert Pro Rabatt zu erhalten. Einerseits bietet der Hersteller Brainstorm Force immer wieder auch Deals an. Mit die besten Rabatte erhältst Du zum Black Friday bzw. Cyber Monday bei denen Brainstorm Force in der Regel bis zu 25% Rabatt gewährt. Ansonsten musst Du etwas Geduld mitbringen und immer mal wieder bei uns vorbeischauen oder Du trägst Dich einfach in unseren Newsletter ein. Wir informieren regelmäßig auch über gute Plugin Angebote.

Brainstorm Force Bundle

Die andere Möglichkeit zu sparen entsteht darüber, dass Brainstorm Force neben Convert Pro weitere interessante Produkte anbietet wie z.B. das Astra Theme, das Plugin Schema Pro und noch weiteren Plugins und diese in einem sogenannten Agency Bundle zusammengefasst günstiger als die summierten Einzelpreise verkauft. Allerdings solltest Du genauer nachrechnen, ob diese Variante für Dich wirklich sinnvoll ist.

Lifetime Lizenzen

Zu guter Letzt besteht auch die Möglichkeit eine Lifetime Lizenz zu erwerben. D.h. Du zahlst nur einmal einen allerdings höheren Preis, dafür erhältst Du eine lebenslange Lizenz und musst nie wieder für Updates oder Support zahlen. Um die PReise zu sehen, musst Du den Schalter über der Preistabelle auf Lifetime stellen. Die Lifetime Lizenz kostet für Convert Pro allerdings das Vierfache des Normalpreises, so dass Du erst ab dem fünften Jahr der Verwendung profitierst. Das ist schon ein recht langer Zeitraum.

Kombination

Interessant kann die Kombination aller drei Varianten sein, wenn Du mehrere Plugins und das Astra Theme regelmäßig verwendest. Auf einen guten Deal wie z.B. am Black Friday warten und dann mit dem Rabatt eine Lifetimelizenz für das Agency Bundle erwerben. Aber auch diese Investition sollte gut überlegt sein.

Convert Pro, Convert Plus & ConvertPlug

Um Verwirrungen zu vermeiden noch ein paar Worte zu den ähnlich klingenden Optin Plugins des Herstellers Brainstorm Force. Ursprünglich hatten die Entwickler ein Optin Plugin unter der Bezeichnung ConvertPlug veröffentlicht. Später wurde ein umfangreicheres Optin Plugin mit mehr Funktionen unter der Bezeichnung Convert Pro veröffentlicht. Dann wurde der kleine Bruder von ConvertPlug in Convert Plus umbenannt.

Während Convert Plus nur über den Codecanyon Markplatz käuflich ist, wird Convert Pro direkt von Brainstom Force selbst vertrieben. Auch wenn sich die Funktionen von Convert Plus und Pro ähnlich sind, können bei einem späteren Umstieg keine der bereits erstellten Popups oder Optins übernommen werden.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen Convert Plus und Convert Pro sind:

  1. Drag and Drop Customizer: Während in Convert Plus "nur" ein "Point and Klick" bereit steht.
  2. Zwei Buttons pro Popup: in Convert Pro können auch zwei Schaltflächen in einem Popup angezeigt werden.
  3. Multistep Opt-in Forms: In Convert Pro können Formulare mit mehreren Schritten angelegt werden.
  4. Multiple Form Fields: Convert Pro stellt weitere Arten von Formularfeldern zur Verfügung wie z.B. Radiobuttons.
  5. Advanced A/B Testing: In Convert Plus sind nur kleinere Varianten des gleichen Formulars testbar.
  6. Advanced Mailer Integrations: Beide Plugins sind fähig sich in über 28 verschiedene E-Maildienste oder Plugins zu integrieren. Mit Convert Pro ist allerdings nicht nur das Hinzufügen zu einer Liste möglich, sondern auch zu Segmenten und das vergeben von Tags.
  7. Mobile View Editing: Beide Plugins sind responsive. Convert Pro ermöglicht darüber hinaus noch die manuelle Anpassung der mobilen Ansicht.
  8. Advanced Targeting with Rulesets: Convert Pro bietet mehr Möglichkeiten für das Anzeigen eines eines Optins, die sich dazu auch kombinieren lassen.
  9. Analytics and Performance Tracking: Convert Plus bietet eine einfache Statistik, während sich Convert Pro direkt in Analytics integrieren lässt.

Convert Plus ist also interessant, wenn Dir eine etwas einfachere Funktionalität ausreicht und Du das Plugin sowieso nur auf einer Seite einsetzen willst. Dann kannst Du Geld sparen. Sobald Du etwas mehr willst, solltest Du Dir gleich Convert Pro ansehen.

Erfahrungsgemäß macht der spätere Wechsel eines Optin Plugins wenig Freude, da alle Elemente neu eingerichtet werden müssen. Also überlege Dir gut auf welches Plugin Du setzen willst.

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Convert Pro Fazit

Unser Convert Pro Test Fazit haben wir zu Beginn des Artikels gestellt, damit diejenigen, die nur schnell die Zusammenfassung lesen wollen, nicht lange suchen müssen!

wphelp Convert Pro Vorlage

Wir haben eine einfache Vorlage erstellt, die Du schnell für Deine Bedürfnisse anpassen kannst.

Convert Pro Popup Vorlage

Du besitzt bereits Convert Pro und möchtest unsere Beispiel-Vorlage verwenden? Melde Dich einfach hier für unseren Newsletter an und als Zugabe erhältst Du die Möglichkeit unsere Vorlage herunterzuladen.

Damit Du unsere Vorlage importieren kannst, musst du in den "Settings" unter "Addons" das "Import/Export" Modul aktivieren. Dann erscheint auf dem Convert Pro Dashboard links neben dem "Create New" Button ein Uploadsymbol über das du unsere Zip-Datei hochladen kannst.

Du tauscht das Logo-Bild gegen Dein eigenes Logo oder ein anderes Bild aus, passt die Texte an und musst natürlich die Anbindung an den von Dir genutzten Dienst einstellen.

Das Popup enthält gleich zwei Varianten, um der DSGVO gerecht zu werden. Einmal nur den Hinweis auf "Datenschutz, Analyse & Wideruf" wie es auch Rechtsanwalt Schwenke auf seiner Website nutzt und in einem Artikel erläutert. Und einmal mit einer Checkbox für die Einwilligung inkl. Link auf die Datenschutzerklärung. Du kannst wählen welche Variante die von Dir bevorzugte ist und die jeweils andere im Convert Pro Editor löschen. Bei beiden Varianten ist kein Link hinterlegt, dort musst Du natürlich Deinen eigenen Link auf Deine Datenschutzerklärung hinterlegen.

Unter "2 Configure" im Reiter "Launch" haben wir in einem Ruleset sowohl die Option "Exit Intent" aktiviert als auch "On Click", so dass das Popup in beiden Fällen aktiviert wird. Dies kannst Du natürlich auch anpassen bzw. für "On Click" die von Dir gewünschte Klasse vergeben.

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Sammeln von neuen Lesern, Abonnenten oder Kunden!

Elementor Popup Builder Test & Anleitung

Wer WordPress professionell verwendet, wird eher früher als später Popups nutzen wollen, um Besucher auf besondere Inhalte und Angebote aufmerksam zu machen oder seine E-Mail-Liste wachsen zu lassen. Normalerweise benötigt man dazu ein spezielles Popup oder auch Optin Plugin wie beispielsweise MonsterOptin oder Convert Pro. Das Page Builder Plugin Elementor hat seit kurzem seine vielfältigen Funktionen um einen Elementor Popup Builder erweitert. Wir werden diesen eingehend testen und dabei gleichzeitig Schritt für Schritt erklären wie Du bei der Erstellung eines Popup vorgehst.

Wichtig: Der Elementor Popup Builder steht nur in der kostenpflichtigen Pro Version zur Verfügung.

tl;dr: Wenn Du unser Testfazit gleich wissen willst und Dich unsere Einführung und die genaue Nutzung der Funktion nicht interessiert, dann findest du am Ende des Artikels unser Elementor Popup Builder Test Fazit und etwas weiter unten unsere Elementor Popup Builder Anleitung. Wenn Du in Sachen Elementor auf dem Laufenden bleiben willst, melde Dich einfach zu unserem Elementor Newsletter an.

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Was sind Popups oder auch Optins überhaupt?

Es handelt sich um kleine Anzeige- oder Hinweisflächen, die hervorgehoben über der eigentlichen Website angezeigt werden:

Popup Beispiel

Wobei alle diese Flächen als Popup bezeichnet werden, während ein Optin wie in dem obigen Beispiel immer die Möglichkeit enthält sich z.B. bei einem Newsletter anzumelden.

Wozu überhaupt Popups oder Optins?

Bei diesem Thema ist die erste und wichtigste Frage überhaupt: Wozu willst Du Popups oder Optins nutzen? Was ist Dein Ziel?

Du solltest Dir klar sein, was Du mit Hilfe des Popups erreichen willst? Typische Ziele sind:

Hierbei sind Popups eine geeignetes und erfahrungsgemäß wirkungsvolles Mittel - auch wenn Besucher leicht genervt auf Popups reagieren können. Du musst deshalb aufpassen wie Du Deine Popups einsetzt.

Der Elementor Popup Builder: Schritt für Schritt Anleitung

Wir werden jetzt Schritt für Schritt die Erstellung eines Popups in Elementor erklären. Wenn Du bereits Elementor Pro besitzt kannst Du so ganz einfach Dein eigenes Popup erstellen. Falls Du keine Pro Lizenz besitzt, kannst Du sehen wie es funktioniert und ob Dir diese Funktionen im Vergleich mit anderen Popup Plugins ausreichen.

Wir werden alle Optionen genau erklären und anhand zwei verschiedener Popup Varianten zeigen. Zum einen wie Du ein Newsletter Optin Formular über einen Klick auf einen Link oder einen Button anzeigen lässt und zum anderen wie Du das Popup anzeigen lässt, nachdem der Besucher 70% eines Beitrages gelesen hat.

Wie erstellt man Popups mit Elementor

Wie bereits erwähnt musst Du eine kostenpflichtige Pro Lizenz von Elementor besitzen und mindestens die im Januar 2019 veröffentlichte Version 2.4.0 im Einsatz haben, um den Popup Builder zu nutzen. Ist das der Fall, dann findest Du im Adminbereich unter "Templates" > "Popups" (1) eine Übersicht der bereits vorhandenen Popups und die Möglichkeit neue zu erstellen (2).

Elementor Popup Builder Erstellen

Nach dem Klick auf "Neu Hinzufügen" erscheint ein Fenster in dem als Template-Typ bereits "Popup" vorausgewählt ist. Du musst nur noch einen Namen für Dein neues Popup Template vergeben:

Elementor Popup Builder Template Erstellen

Nach dem Klick auf "Template erstellen" erscheint zunächst die Elementor Template Bibliothek mit der bereits nach Popup Templates gefilterten Auswahl. Wenn Du Dein Popup nicht von Grund auf selbst gestalten willst, kannst Du hier aus über 100 fertigen Popup Templates auswählen.

Elementor Popup Builder Template Bibliothek

Anschließend kannst Du die Templates trotzdem nach Belieben für Deine Zwecke anpassen. Es gibt Vorlagen für die verschiedensten Typen von Popups wie z.B.

Wenn Dir eine Vorlage gut gefällt, kannst Du diese einfach als Grundlage für Dein eigenes Popup wählen und das Design und die Einstellungen später anpassen. Wir gehen allerdings davon aus, dass Du Dein Popup ohne Vorlage selbst gestalten willst, deshalb klickst Du an dieser Stelle einfach auf das "X" links oben, um die Bibliothek zu schließen.

Damit landest Du dann im Elementor Editor mit den geöffneten "Popup Einstellungen" auf der linken Seite. Falls Du eine Vorlage gewählt hast, landest Du ebenfalls im Editor nur dass dann rechts das bereits vorgestaltete Popup zu sehen ist.

Elementor Popup Grundeinstellungen

Elementor Popup Builder Editor

In diesen Einstellungsbereich gelangst Du übrigens jederzeit indem Du unten links auf das Zahnradsymbol klickst.

Im "Layout" Bereich der Einstellungen setzt Du die Breite auf 700 Pixel und die Höhe auf "Fit to Content" was bedeutet, dass die Höhe automatisch an die enthaltenen Inhalte angepasst wird.

Die Einstellungen unter "Position" sind bereits auf horizontal und vertikal zentriert gesetzt, so dass das Popup mittig angezeigt wird. Hier kannst Du auch für eine Anzeige am oberen oder unteren Rand und linken oder rechten Seite sorgen.

Unter den "Allgemeinen Einstellungen" kannst Du die von Dir vergebene Bezeichnung bzw. den "Titel" des Popups verändern. Außerdem ist hier der aktuelle "Status" des Popups hinterlegt, den Du hier z.B. von "Veröffentlicht" wieder auf "Entwurf" verändern kannst.

Im Bereich Vorschau Einstellungen kannst Du eine Auswahl für die Vorschau treffen, die Auswirkungen hat, wenn Du dynamische Inhalte in Dein Popup integrierst. Dies ist eine sehr interessante und einzigartige Funktion des Elementor Popup Builders. So kannst Du automatisch Inhalte und Custom Fields wie z.B. den Titel des aktuellen Beitrages oder des aktuell von Deinem Besucher betrachteten Produktes in Deinem Popup anzeigen lassen. Nach dem Motto: "Wenn Dich der Artikel 'WordPress für Anfänger' interessiert, dann solltest Du Dich zu unserem Newsletter anmelden ...".

Im "Stil" Reiter setzt Du im "Popup" Bereich die Einstellung "Rahmen auf "Durchgezogen", die "Breite" auf 5, wählst eine passende Farbe (in unserem Beispiel haben wir "#61ce70" verwendet) und den "Border Radius auf 35. Damit erhältst Du einen grünen Rahmen mit gerundeten Ecken für Dein Popup. Du kannst hier auch über "Hintergrundtyp" eine Hintergrundfarbe oder ein Hintergrundbild auswählen.

Mit dem Einstellungsbereich "Überlagerung" kannst Du den Hintergrundbereich um Dein Popup herum beeinflussen. Hier wählst Du den "Hintergrundtyp" Klassisch und dort die Farbe Schwarz. Dann ziehst Du den rechten Schieberegler für die Transparenz etwas herunter, so dass der Hintergrund zwar abgedunkelt, aber trotzdem transparent erscheint.

Erweiterte Popupeinstellungen

Im Reiter "Erweitert" findest Du im Einstellungsbereich "Erweitert" einige interessante Optionen, die Du ggf. nutzen möchtest.

Elementor Popup Einstellungen Erweitert

Jetzt hast Du alle Grundeinstellungen gesetzt und kannst Dich dem eigentlichen Inhalt des Popups widmen.

Den Popup Inhalt erstellen

Zu diesem Schritt werden wir nicht viel schreiben, da die Gestaltung des Popupinhalts genauso funktioniert wie bei der Erstellung einer Seite mit Hilfe des Elementor Page Builders. Alle Elemente und Einstellungen wie bei der Seitengestaltung stehen Dir zur Verfügung wie z.B. Bilder, Textbereiche und Formulare.

Elementor Popup Builder Editor Inhalt erstellen

Du kannst hier auch mit dynamischen Inhalten arbeiten und so automatisch z.B. den Beitragstitel des aktuellen Beitrages im Popup anzeigen lassen.

Wenn das Popup Template fertig gestellt ist, klickst Du einfach auf den grünen "Speichern" Button und dann erscheinen automatisch die "Publish Settings" (Veröffentlichungseinstellungen).

Veröffentlichungseinstellungen setzten

In den Veröffentlichungseinstellungen (Publish-Settings) kannst Du ganz genau festlegen in welchen Bereichen Deiner Website das Plugin angezeigt werden soll und in welchen Fällen. Dies wird über drei Einstellungsbereiche geregelt: Conditions, Triggers und Advanced Rules.

Conditions: Wo soll Dein Popup angezeigt werden?

Als erstes legst Du im Bereich "Conditions" fest in welchen Bereichen Deiner Seite das Popup überhaupt angezeigt werden soll.

Elementor Popup Builder Veröffentlichung Einstellungen Bedingungen

Diese Einstellungen können sehr präzise gesetzt werden, da sich mehrere Bedingungen kombinieren lassen und Bereiche ein- aber auch ausschließen lassen.

Zunächst klickst Du auf "Bedingung hinzufügen". Jetzt kannst Du wählen ob Du das Popup auf der gesamten Website, in Archivansichten oder in Singleansichten anzeigen willst. Die Darstellung in den Archiv- und Singleansichten lässt sich noch weiter präzisieren. So kann das Popup auch nur in Archivansichten einer bestimmten Kategorie oder nur auf einer einzelnen ganz bestimmten Seite dargestellt werden.

Es lassen sich mehrere Bedingungen hinzufügen und diese können die genannten Bereiche Deiner Website sowohl ein- als auch ausschließen. So kann das Popup z.B. auf der gesamten Website, aber nicht auf der Startseite angezeigt werden.

Triggers: Was soll die Anzeige des Popups auslösen?

Triggers (Auslöser) definieren welche Aktionen des Besuchers die Anzeige Deines Popups auslösen. Wichtig hierbei ist, dass die Trigger natürlich nur wirksam werden können, wenn es die vorher festgelegten "Conditions" zulassen.

Elementor Popup Builder Veröffentlichung Einstellungen Trigger

Es gibt sechs mögliche Trigger:

Es können übrigens mehrere Trigger gleichzeitig für ein Popup aktiviert werden.

Advanced Rules: Feineinstellungen für die Popupanzeige

Mit Hilfe der "Advanced Rules" bestimmst Du weitere Auslöser für Dein Popup, die aber nicht direkt von einzelnen Besucheraktionen abhängen.

Elementor Popup Builder Veröffentlichung Einstellungen Advanced Rules

Auch hier lassen sich mehrere Optionen gleichzeitig aktivieren. Und denk daran, dass diese Einstellungen mit den Einstellungen aus den Bereichen "Conditions" und "Triggers" kombiniert werden.

Wir zeigen Dir jetzt zwei etwas unterschiedliche Varianten für den Einsatz eines Popups:

  1. Ein Popup mit einem Anmeldeformular, das bei dem Klick auf einen Button oder einem Textlink erscheint und nach dem Ausfüllen und Absenden geschlossen wird.
  2. Ein Popup öffnen, wenn jemand 70% Deines Beitrages gelesen bzw. gescrollt hat.

Variante 1: Elementor Popup mit Anmeldeformular bei Buttonklick

Veröffentlichungseinstellungen

Wenn du ein Elementor Popup per Buttonklick öffnen lassen willst, braucht keine der Veröffentlichungseinstellungen (Publish-Settings) gesetzt zu sein. Weder bei "Conditions" noch bei "Triggers" oder "Advanced Settings". Außer das Popup sollte zusätzlich über andere Auslöser ebenfalls aktiviert werden.

Damit Dein Popup bei dem Klick auf einen Button erscheint, musst Du einen manuellen Auslöser einrichten. Zunächst zeigen wir dies mit einem Button.

Dazu musst Du eine Seite mit dem Elementor Page Builder bearbeiten und dort (falls noch nicht vorhanden) ein Button Element in die Seite ziehen. Dann wählst du den gewünschten Button im Editor aus (1).

Elementor Popup Builder Button Klick

Im Reiter "Inhalt" im Einstellungsbereich "Button" findest Du neben der Option "Link" weitere Einstellungsmöglichkeiten unter "Dynamisch" (2). Aus der angezeigten Auswahl wählst Du die Option "Popup" (3).

Anschließend siehst Du unter "Link" Deine Auswahl "Popup" mit einem kleinen Schraubenschlüsselsymbol (4) auf das Du klickst.

Es erscheint ein neuer Einstellungsdialog in dem Du unter "Action" "Open Popup" (5) auswählst und unter der darunter erscheinenden Option "Popup" das von Dir gestaltete Popup auswählst. Zum Schluss klickst Du natürlich unten auf den grünen "Speichern" Button.

Jetzt wird, sobald Du auf den Button klickst, Dein Popup angezeigt.

Elementor Popup mit Klick auf Link oder Element auslösen

Falls Du keine in Elementor integrierte Funktion nutzen willst oder kannst, sondern z.B. das Popup durch einen Klick auf einen Textlink oder anderes Element öffnen möchtest, ist das auch möglich. Dazu musst Du dem jeweiligen Element die passende CSS-Klasse geben.

Zunächst vergibst Du in den Popup Einstellungen im Reiter "Erweitert" unter "Open by Selector" den gewünschten Klassen- oder ID-Namen wie z.B. #mein-popup.

Elementor Popup Builder Einstellungen Erweitert

Zur Erinnerung: Die Popup Einstellungen erreichst Du beim Bearbeiten im Elementor Editor über das Zahnradsymbol unten links.

Bitte Beachten: Eine CSS-Klasse kann auf einer Seite mehrfach vorkommen. Das wäre in unserem Fall hilfreich, wenn Du z.B. auf einer Seite mehrere Textlinks nutzen willst, die alle das Popup öffnen sollen. Eine CSS-Klasse wird mit einem vorweggesetzten "#" definiert. Dabei dürfen keine Leerzeichen verwendet werden:

#mein-popup

Eine CSS-ID darf nur einmal auf einer Seite vorkommen und wird mit einem vorweggesetzten "." definiert. Auch hierbei dürfen keine Leerzeichen verwendet werden:

.mein-popup

Denk dran zum Schluss auf den grünen "Speichern" Button zu klicken.

Achtung: Wenn die "Open by Selector" Einstellung bei einem Popup gesetzt ist, werden die Einstellungen unter "Triggers" und "Advanced Rules" nicht berücksichtigt!

Wenn es sich bei dem auslösenden Element um ein Elementor Element handelt, dann kannst Du diesem die oben gewählte Klasse oder ID ganz einfach zuweisen. Du gehst in den Einstellungen des Elements in den Reiter "Erweitert" (1) und dort in den Einstellungsbereich "Erweitert" (2).

Elementor Popup Builder CSS Klasse vergeben

Hier findest Du die Möglichkeit für dieses Element eine CSS-ID oder eine CSS-Klasse zu vergeben (3). D.h. dort trägst Du z.B. mein-popup ein (Achtung: hier ohne vorweggestellt # oder . zu schreiben).

Wenn Du allerdings z.B. einen Textlink als Auslöser nutzen möchtest, dann musst Du die Klasse oder ID per HTML-Code hinterlegen. Dazu wechselst Du im Texteditor in den "Text" Modus (1).

Elementor Popup Builder HTML CSS Klasse vergeben

Dort hinterlegst Du dann die passende CSS-klasse oder ID für den Link (2). Da der eigentliche Link nirgendwo hinführen muss nutzen wir einfach "#" als Inhalt:

<a class="mein-popup" href="#">mein Textlink</a>

oder

<a id="mein-popup" href="#">mein Textlink</a>

Wichtig: Auch hier wird weder # oder . vorweggestellt!

Popup schließen, wenn das Formular abgeschickt wird

Gerade wenn es sich um ein Optin Popup z.b. mit der Anmeldung zu einem Newsletter handelt, sollte das Popup nach dem Absenden des Anmeldeformulars automatisch geschlossen werden.

Um dies zu erreichen bearbeitest Du das Formular Element und findest im Reiter "Inhalt" den Einstellungsbereich "Aktion nach dem Versenden".

Elementor Popup Builder Formular Einstellungen

Hier wirst Du vermutlich bereits entweder "Email" oder Deinen Newsletterdienst hinterlegt haben. Du ergänzt dies nun um die Auswahl "Popup" (1). Sobald dies geschehen ist, erscheint etwas weiter unten ein weiterer Einstellungsbereich namens "Popup". Hier bestimmst du nun was nach dem Versenden mit dem Popup geschieht und wählst als "Action" die Option "Close Popup".

Alternative: Wenn Du bei der Auswahl unter (1) statt "Popup" einfach "Weiterleiten" wählst, kannst Du einen Link angeben auf den nach dem Absenden weitergeleitet wird. Bei einer Newsletteranmeldung kann hier eine Seite mit einem Dankestext für die Anmeldung und einigen weiteren Hinweisen wie z.B. dass die Bestätigungsmail auch leicht im Spamordner landen kann hilfreich sein. Da nach dem Absenden des Formulars dann gleich auf diese Seite weitergeleitet wird, "schließt" sich sozusagen auch das Popup von selbst.

Variante 2: Elementor Popup nachdem 70% eines Beitrages gelesen wurden

Diesmal wollen wir Dein Popup anzeigen lassen, wenn ein Besucher ca. 70% eines Blogbeitrages gelesen hat.

Veröffentlichungseinstellungen

In den "Publish Settings" stellst Du unter "Conditions" die Bereiche der Website ein auf der das Popup angezeigt werden soll.

Die "Publish Settings" kannst Du auch durch einen Klick im Elementor Popup Editor auf das kleine nach oben gerichtete Dreieck neben dem "Speichern" Button erreichen. Dort wählst Du in der erscheinenden Auswahl dann "Bedingungen anzeigen".

Hier fügst Du die Bedingung "Singular" mit "Beiträge" und "Alle" hinzu. Im Bereich "Triggers" aktivierst Du "On Scroll" mit der "Direction" Unten und "Within (%)" 70. Unter "Advanced Rules" brauchst Du keine Einstellungen zu setzen.

Das war es auch bereits. Wenn Du jetzt auf unten im Editor auf den grünen "Speichern" Button klickst, ist das Popup bereits aktiv und erscheint, wenn ein Besucher in einem Blogartikel 70% der Seite nach unten gescrollt hat.

Weitere Elementor Popupvarianten

Anhand dieser zwei Beispiele hast Du einen guten Eindruck über die Funktionalität des Elementor Popup Builders erhalten und solltest jetzt eigenständig andere Varianten erstellen können.

Falls Du noch kein Elementor Pro Nutzer bist, kannst Du nun relativ gut einschätzen, was Elementor in Bezug auf Popups zu bieten hat. Eine genauere Einschätzung von Vor- und Nachteilen findest du in unserem folgenden Testfazit.

Elementor Popup Builder Test Fazit

Insgesamt hat Elementor Pro mit dem integrierten Popup Builder eine herausragende Funktion geschaffen, die den direkten Vergleich mit spezialisierten Popup Plugins wie Convert Pro, OptinMonster oder Ninja Popup nicht zu scheuen braucht.

Dabei sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass Elementor eigentlich ein sehr guter ausgewachsener Page und Theme Builder ist. Andere Page Builder wie z.B. der Beaver Builder oder der Divi Builder bieten keine solchen Popup Funktionen. Käufer des Divi Themes können sich allerdings von der Website des Herstellers Elegant Themes das Popup Plugin Bloom herunterladen, das zwar auch viele Funktionen bietet, aber nicht an die Flexibilität und Funktionalität des Elementor Popup Builders herankommt.

Zu den Vorteilen des Elementor Popup Builders zählen:

Nach all der Begeisterung wollen wir doch auch vorhandenen Nachteile des Elementor Popup Builders nicht aus den Augen verlieren:

Insgesamt ist der Elementor Popup Builder aus unserer Sicht eine sensationelle neue Funktion, die den direkten Vergleich mit speziellen Popup- oder Optin Plugins nicht zu scheuen braucht. Was die Anzahl der Vorlagen und die flexible Gestaltung der Popups betrifft, schlägt Elementor so manchen Konkurrenten aus dem Rennen. Einziger größerer Nachteil ist die fehlende Statistikfunktion.

Wer entweder bereits die Pro Version von Elementor nutzt oder plant eine entsprechende Lizenz anzuschaffen, benötigt damit in den meisten Fällen kein zusätzliches Popup Plugin mehr. Das ist ein deutlicher Mehrwert, da die Kosten entsprechender Plugins auch leicht ähnlich hoch sein können wie die einer Elementor Lizenz. Außerdem ist die Funktion sehr gut in Elementor integriert, so dass die Verknüpfung der Popups sehr leicht von der Hand geht.

Wir hoffen sehr, dass bzgl. der fehlenden Statistikfunkiton noch nachgebessert wird. Dann wird der Elementor Popup Builder eine fast uneingeschränkte Empfehlung von uns.

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Elementor Tipps, Tricks und News

Falls Du in Bezug auf Elementor gerne auf dem Laufenden bleiben möchtest, trag Dich einfach in unseren kostenlosen Elementor Newsletter ein. Dann erhältst Du regelmäßig Informationen zu Elementor und WordPress Tipps, Tricks und News. Außerdem bieten wir auf unserer Elementor Übersichtsseite alle wichtigen Informationen rund um Elementor zusammengefasst.

Links

Wenn Du Englisch verstehst, findest Du im Elementor Blog eine ganze Reihe an hilfreichen Artikel zum Elementor Popup Builder. Dort wird Dir erklärt wie Du diesen am besten einsetzt und worauf Du bei der Gestaltung der Popups achten solltest. Es lohnt sich generell regelmäßig im Elementor Blog vorbeizusehen, da sich dort auch immer wieder neue interessante Anleitungen für die verschiedensten Anwendungsfälle finden:

Beaver Builder Test 2019

Nach dem Aufkommen von Page Builder Plugins wurde deren Verwendung sehr schnell sehr beliebt. Dabei ist der bereits seit 2014 verfügbare Beaver Builder mit dem Anspruch angetreten stabil, funktional und mit möglichst sauber ausgegebenen Code zu arbeiten. Diesem Ziel ist der Beaver Builder bis heute treu geblieben. Auch wenn viele Webdesigner den Einsatz von Page Builder Plugins kritisch sehen, wurde der Beaver Builder im Falle eines Falles meist von dieser Berufsgruppe gegenüber anderen Page Builder Plugins bevorzugt. Grund genug für einen Beaver Builder Test.

Seit 2017 gibt es darüber hinaus noch ein Addon namens Beaver Themer, das über die Erstellung von Seiteninhalten auch die Gestaltung von sich wiederholenden Seitenelementen wie z.B. Header, Footer oder Sidebar ermöglicht. Außerdem lassen sich generelle Layouts erstellen, die übergreifend die Darstellung von Blogbeiträgen beeinflussen. Damit war der Beaver Builder einer der ersten, der solche Theme Builder Funktionen bereitstellen konnte.

Wir haben uns den Beaver Builder mit - dem wir übrigens auch wphelp.de gestaltet haben - genauer angesehen.

[PageBuilderSerie]

Kostenloses Beaver Builder Plugin

Den Beaver Builder gibt es auch als kostenfreie Lite Version in der WordPress Repository. Diese Version bietet allerdings nur einen so eingeschränkten Funktionsumfang, dass ein produktiver Einsatz selten sinnvoll sein wird. Hier sind als sogenannte Module nur Texteditor, HTML, Foto, Video, Audio und als Layoutelement die Seitenleiste verfügbar.

Damit lässt sich höchstens testen, ob das Plugin mit den anderen Plugins der eigenen Seite zusammen funktioniert und man kann sich einen ersten Eindruck über die Handhabung und Funktionsweise des Beaver Builder verschaffen.

Für einen sinnvollen produktiven Einsatz ist das Beaver Builder Lite Plugin damit allerdings zu knapp ausgestattet. Im Vergleich bietet die kostenfreie Version des Konkurrenten Elementor bereits wesentlich mehr Funktionen und Möglichkeiten, so dass sich mit diesem auch durchaus Projekte gestalten lassen ohne die kostenpflichtige Pro Version erwerben zu müssen.

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Handhabung

Installation

Das Beaver Builder Plugin wird ganz normal wie jedes andere Plugin in WordPress installiert. Sobald Du das kostenpflichtige Beaver Builder Plugin aktivierst, wird automatisch ein ggf. installiertes Beaver Builder Lite Plugin deaktiviert.

Trotzdem bleiben alle mit der Lite Version erstellte Designs erhalten und können von der kostenpflichtigen Version übernommen und bearbeitet werden.

Die System-Voraussetzungen für den Einsatz des Plugins entsprechen für PHP und WordPress dem aktuellen Standard. Wessen System diese Anforderungen nicht erfüllt, sollte sich sowieso dringend um ein Update von WordPress bzw. der PHP-Version auf dem verwendeten Server kümmern.

Nach der Aktivierung ändert sich am Theme zunächst gar nichts. Es erscheint nur ein "Beaver Builder" Button oben in der Menüleisten, falls die dargestellte Seite oder der Beitrag sich bearbeiten lassen.

Beaver Builder Menue Button

Auch in der Editor Ansicht lässt sich der Beaver Builder nutzen. Im klassischen Editor erscheint ein Kartenreiter unterhalb des Titels in dem Beaver für den jeweiligen Beitrag oder die Seite aktiviert werden kann (1):

Beaver Builder Classic Editor

Wurde die Seite bereits mit dem Beaver Builder bearbeitet, erscheint eine etwas andere Darstellung (2) aus der heraus sich aber auch der Beaver Builder Editor aufrufen lässt.

Ähnlich sieht es bei dem Gutenberg Editor aus. Der Beaver Builder ist kompatibel mit dem Block Editor. Hier wird unterhalb des Titels der Seite ein Feld dargestellt über das sich der Beaver Builder aktivieren lässt:

Beaver Builder Gutenberg Editor Ansicht

Welches Theme passt zum Beaver Builder?

Da - bis auf wenige Ausnahmen - Page Builder als Plugin installiert werden, bleibt die Wahl des Themes offen. So lange es um die reine Gestaltung von Beitrags oder Seiteninhalten geht, sollte so gut wie jedes Theme kompatibel zum Beaver Builder sein.

Etwas spezieller wird es, wenn es um den Einsatz des Beaver Themer Addons geht. Hier müssen die Themes einige Voraussetzungen erfüllen (dazu weiter unten mehr). Ungeachtet dessen lohnt es sich generell nach einem möglichst leicht programmierten und auf die Page Builder Anforderungen optimierten Theme zu schauen.

Ab dem Pro Plan von Beaver Builder kann ein entsprechendes Beaver Builder Theme genutzt werden. Aber es gibt auch weitere interessante Alternativen wie Astra, Ocean WP oder das Page Builder Framework, die wir in unserem Page Builder Themes Test genauer unter die Lupe genommen haben.

Der Beaver Builder Editor: Erstellen und Bearbeiten

Etwas irritierend: nach der Aktivierung des Beaver Builder Plugins lassen sich zunächst ausschließlich Seiten bearbeiten. Wer Beiträge mit dem Beaver Builder gestalten möchte muss dies erst in den Einstellungen aktiveren.

Der Beaver Builder Editor wird angenehm übersichtlich dargestellt. Der blaue Rahmen kennzeichnet den bearbeitbaren Bereich:

Beaver Builder Editor

Rechts oben lässt sich ein Ausklappmenü (1) aktivieren, über das neue Module, Zeilen und Vorlagen in den Arbeitsbereich gezogen werden können. Links oben findet sich ein weiteres Ausklappmenü (2) in dem grundsätzlichere Einstellungen untergebracht sind:

Beaver Builder Editor Menüs

Um nun den Inhalt einer Seite strukturiert aufzubauen zieht man zunächst über die Zeilenauswahl die Zeile mit der gewünschten Anzahl an Spalten in sein Layout und kann anschließend einzelne Module in den Spalten platzieren. Dazu kann auch auf vorgefertigte Layouts oder selbst gesicherte Vorlagen zurückgegriffen werden:

Beaver Builder Elemente Menü

Elemente- und Funktionsvielfalt

Von Haus aus stellt der Beaver Builder 29 Module zur Verfügung:

Beaver Builder Elemente

Die wichtigsten und gängigsten Designelemente sind damit abgedeckt. Das sind deutlich weniger Module als die ca. 60, die die Elementor Premium Version bietet. Es gibt allerdings vielfältige Ergänzungsmöglichkeiten über den Zukauf von Drittanbietern. Dazu später mehr.

Zusätzlich lassen sich auch 11 Standard WordPress Widgets in den Editor einbinden:

Beaver Builder Widgets

Arbeiten mit dem Beaver Builder

Wir zeigen ein Beispiel in dem eine Zeile mit drei Spalten gewählt wurde. In jeder dieser Spalten wurden untereinander folgende Module eingesetzt: Bild, Überschrift, eine weitere Überschrift und Text. Überfährt man im Beaver Builder Editor die Module erscheint ein blauer Rahmen mit mehreren Symbolen:

Beaver Builder Editor Rahmen

Über diese lassen sich die Module duplizieren und die Spalten- und Moduleinstellungen aufrufen. Außerdem können die Module an eine andere Stelle gezogen werden.

Beim Aufruf der Moduleinstellungen erscheint ein zusätzliches Fenster mit den drei oder mehr Reitern wie z.B. "Allgemein", "Stil" und "Erweitert".

Beaver Builder Modul Einstellungen

In diesen Bereichen lassen sich nun vielfältige Einstellungen zur Darstellung der Inhalte setzten.

Ausgezeichnete Vorschau

Das Editorkonzept, das auf Aufklappmenüs in der Kopfleiste setzt, bringt den großen Vorteil, dass keinerlei Platz verschenkt wird, wie es z.B. bei dem Editor des Page Builder Elementor der Fall ist, da dort dauerhaft linksseitig eine Sidebar eingeblendet wird.

Die farbigen Rahmen mit den Bearbeitungssymbole werden im Beaver Builder Editor nur eingeblendet, wenn man mit der Maus über die Elemente fährt. So wird der Bearbeitungssbereich fast dauerhaft so dargestellt, wie er auch später nach der Veröffentlichung aussehen wird.

Bedienung

Der Editor reagiert in der Regel sehr gut und zügig auf die gewünschten Arbeitsschritte. Dabei arbeitet dieser sehr stabil. Wir haben es bisher nur ein oder zwei Mal erlebt, dass irgendwann beim Überfahren der Module die Bearbeitungssymbole einfach nicht auftauchen wollten. In diesen Fällen hat aber ein schneller Reload des Editors genügt, um das Problem zu lösen.

Während sich die Größe von Spalten durch einfaches Anfassen mit der Maus und hin und her ziehen verändern lassen, gilt dies leider nicht für die Abstände zwischen einzelnen Modulen. Hier muss man leider mühsam in die Moduleinstellungen wechseln und die Abstände manuell setzten.

Insgesamt gefällt uns die Bedienung des Beaver Builder Editors ähnlich gut wie die des Elementor Editors.

Vorlagen

Besonders interessantes Thema bei einem Page Builder sind die Vorlagen. Dabei sind zwei Bereiche von besonderen Interesse.

Zum einen die bereitstehenden fertig designten Vorlagen, die jeder einfach importieren kann, um so auf dem vorhandenen Layout schnell aufbauen zu können. Mit guten passenden Vorlagen lässt sich auf diese Weise sehr schnell eine einfache Website mit 5 bis 6 Unterseiten oder eine Landingpage fertig stellen.

Zum anderen das Vorlagenmanagement: Wie gut lassen sich eigene Vorlagen sichern, wiederverwenden und besteht die Möglichkeit von globalen Vorlagen? Mit einer globalen Vorlage, lässt sich z.B. eine Aufforderung zum Abonnieren des Newsletters gestalten, die an verschiedenen Stellen auf unterschiedlichen Seiten zum Einsatz kommt. Will man nun etwas an dieser Vorlage verändern, muss dies bei einer globalen Vorlage nur an einer Stelle erledigt werden. Die Änderung wirkt sich automatisch auf alle anderen Vorkommen dieser globalen Vorlage aus.

Fertig designte Vorlagen

Hier bietet Beaver Builder (nur in der kostenpflichtigen Version) 30 Vorlagen für Landingpages ...

Beaver Builder Layouts Landingpages

und 25 Vorlagen für Inhaltsseiten.

Beaver Builder Layouts Content Pages

Das klingt zunächst nach viel, ist aber bis auf die Landingpages eher übersichtlich, da die Inhaltsseiten sich nur aus wenigen Varianten von Kontakt-, Preis-, Über uns bzw. Über mich Seiten, Team- und Serviceübersichten etc. zusammensetzen.

Der Designstil aller Seiten ist bedacht gewählt, so dass diese gut miteinander kombinierbar sind. Aber im Vergleich mit der Vorlagensammlung des Divi Builders von Elegant Themes fällt der Beaver Builder deutlich ab. Divi bringt über 70 Designpakete mit, in denen sich jeweils 5 bis 8 Layoutseiten befinden, die im einheitlichen Stil gestaltet und speziell auf verschiedene Anwendungsgebiete wie z.B. Yoga Studio, Autohändler, etc. ausgerichtet sind.

Vorgefertigte Teildesigns, die z.B. bei Elementor als Blöcke bezeichnet werden, gibt es bei Beaver Builder nicht. Trotzdem lassen sich natürlich auch nur Teilbereiche aus den fertigen Layouts verwenden. Das ist mittels des Vorlagenmanagements möglich.

Vorlagenmanagement

Es lässt sich jede mit dem Beaver Builder gestaltete Seite als eigene Vorlage sichern und überall wieder über den Reiter "Vorlagen" aufrufen.

Eine Speicherung ist auch auch von einzelnen Modulen inkl. deren Einstellungen bis zu mehrere Modulen möglich, die sich in einer Zeile oder Spalte befinden. Diese sind über den Reiter "Gesichert" wieder aufrufbar. Hier lässt sich auch die Option "Global" wählen. Wie eingangs erwähnt, können die globalen Elemente mehrfach auf einer Website eingesetzt werden und müssen nur einmalig angepasst werden. Veränderungen wirken sich stets auf alle Stellen an denen das Globale Element eingesetzt wird aus.

Über die WordPress Exportfunktion lassen sich auch alle gesicherten Elemente und Layouts exportieren und auf anderen Websites importieren. So kann jeder sich eine eigene Layoutbibliothek aufbauen und immer wieder verwenden.

Multisite Support

Beaver Builder unterstützt mit dem Standard Package keine WordPress Multisite Installation. Hierfür ist das Pro oder Agency Package notwendig. Wobei letzteres sogar spezielle Möglichkeiten zur Netzwerkkonfiguration bietet.

Bei unseren Tests ließ sich das Beaver Builder Lite Plugin auch in einer Multisite Umgebung nutzen.

Code, Entwicklung & Fehler

Ein durchgängiges Lob wird dem Beaver Builder für seine Stabilität und den relativ sauberen Code ausgesprochen.

Im Vergleich zu anderen Page Buildern wie z.B. Divi oder Elementor wirkt die Entwicklung in Hinblick auf neue Funktionen allerdings eher schleppend. Positiv betrachtet trägt das natürlich auch zur Stabilität des Plugins bei. Etwas problematische, weil nicht ganz ausgereifte Updates, wie man es leider bei Divi gelegentlich beobachten kann, gab es beim Beaver Builder bisher nicht.

Das stetige Weiterentwicklung auch aktiver Aussehen kann zeigt Elementor, dessen Entwickler eine gute Balance zwischen Stabilität und der Einführung neuer Funktionen gefunden haben.

Geschwindigkeit

Sicher kann der durch einen Page Builder erzeugte Code nie genauso schlank sein, wie wenn ein guter Programmierer selbst Hand anlegt. Aber dem Beaver Builder gelingt es relativ gut, keine zu umfangreichen HTML-Code zu erzeugen.

Wer mit WordPress arbeitet sollte sowieso auf ein gutes Caching Plugin setzen, wie z.B. WP Rocket. Wir konnten jedenfalls bisher keine größeren Geschwindigkeitsprobleme auf unseren Projekten mit dem Beaver Builder beobachten.

Responsive

Auch hier ist der Beaver Builder auf der Höhe der Zeit und alle verwendeten Elemente werden responsive dargestellt. Es existieren zwei Standard-Breakpoints:

So werden auch ohne, dass man selbst entsprechende Einstellungen setzten müsste, die Module in den Zeilen passend verkleinert dargestellt und umgebrochen. Diese Breakpoints können in den globalen Einstellungen nach Wunsch angepasst werden.

Viele der Einstellungen für Module aber auch Zeilen lassen sich getrennt für die Desktop-, Tablet- oder Smarphoneansicht setzten. Sobald ein kleines Bildschirmsymbol oberhalb des Einstellungsbereiches dargestellt wird, lässt sich über ein Klick auf selbiges in die entsprechende Einstellung für die kleineren Ansichten wechseln. Dabei passt sich auch die Vorschau gleich für die gewählte Displaygröße an.

Außerdem lässt sich wählen, ob Zeilen oder Module abhängig von der Displaygröße angezeigt werden sollen oder nicht.

Bootstrap Framework

Das Beaver Builder Theme (ab dem Pro Package verfügbar) baut auf dem Bootstrap Framework auf und in den Einstellungen kann gewählt werden, welche Bootstrap Version verwendet werden soll. Der Standard ist "none" was bedeutet, dass nur eine minimale, abgespeckte Bootstrap Version verwendet wird. Aber es lässt sich auch die Nutzung der vollständigen Bootstrap Versionen 3 oder 4 auswählen.

Was passiert beim Abschalten des Plugins

Generell hat man bei der Verwendung eines Page Builders stets mit einem Lock-in-Effekt zu rechnen. D.h. ein Deaktivieren oder Wechseln des Page Builder Plugins sorgt dafür, dass die gestalteten Layouts nicht mehr wie gewünscht dargestellt werden. Diese Layouts lassen sich auch nicht in einem neuen Page Builder importieren, sondern müssen in diesem komplett neu erstellt werden.

Das ist ein generelles Problem mit Page Builder Pluings und kein spezielles Thema des Beaver Builders. Allerdings hinterlässt der Beaver Builder keine Shortcodewüste, wie es bei viele anderen Page Builder Plugins der Fall ist. Hier ein Beispiel des Divi Builders:

Ausgehend von einem Beaver Builder Layout ...

Beaver Builder Beispiel aktiviert

... wird nur die Anordnung nebeneinander und die Symbole entfernt. Die eingebundenen Bilder und der Text bleiben ohne die Anzeige von Shortcodes bestehen:

Beaver Builder Beispiel deaktiviert

Es ist zwar etwas einfacher solche Shortcode-freien Seiten neu aufzubauen, aber letztendlich trotzdem kein Spaß. Daher sollte man sich generell die Entscheidung über den Einsatz eines Page Builders gut durchdenken und auch welchen man wählt, da man sicher keine kurzfristigen Wechsel vornehmen will.

Der Beaver Themer

Das Beaver Themer Addon war eines der ersten, die einen Page Builder um die Möglichkeiten erweitert hat, das verwendete WordPress Theme allgemein zu beeinflussen. Der Page Builder wird sozusagen zum Theme Builder.

Es lassen sich sowohl Bereiche gestalten, die immer wieder verwendet werden wie der Header, Footer oder die Sidebar. Oder das generelle Design eines Blogbeitrages bestimmen, ohne das dieses für jeden Blogartikel neu aufgebaut werden müsste. Auch die Gestaltung von Archiv-Ansichten oder Fehler-Seiten ist möglich.

Um dies zu bewerkstelligen erscheint im Administrationsbereich im "Beaver Builder" Menü ein neuer Punkt namens "Themer Layouts". Hier können nun solche übergreifenden Layouts erstellt werden, wie z.B. für einen Header:

Beaver Themer Layout Editor

Zu jedem Layout können noch spezielle Einstellungen gesetzt werden, wie im Falle eines Headers, ob dieser fixiert dargestellt werden soll.

Ganz interessant ist auch die Option, mit der sich bestimmen lässt in welchen Bereichen das jeweilige Element dargestellt werden soll. Zwar wird dies wie z.B. beim Header meist über die gesamte Website hinweg sein, aber es gibt auch Fälle in denen man ggf. im Bereich seines Online-Shops einen anderen Header darstellen lassen will als auf dem Rest der Seite.

Beaver Themer Editor

Startet man nun den Beaver Builder für dieses Element, landet man in der bereits bekannten Editor-Ansicht. Nur dass man jetzt das jeweils gewählte Element wie z.B. den Header gestalten kann.

Beaver Themer Layout Editor 2

Es kommen ein paar Besonderheiten zu dem üblichen Editor hinzu: So lässt sich über ein zusätzliches Menü (1) auswählen welcher Inhalt als aktuelle Vorschau dargestellt werden soll.

Außerdem können mit dem Beaver Themer dynamische Inhalte eingebunden werden. Bei Elementen bei denen dies möglich ist wird links neben dem Feld ein kleines Pluszeichen (2) angezeigt über das man zu einer Auswahl der verschiedenen dynamischen Inhalte gelangt:

Beaver Themer dynamische Inhalte

So kann z.B. der Beitragstitel eingebunden werden. D.h. es wird an dieser Stelle der jeweilige Titel des aktuellen Beitrages ausgegeben. Auf diesem Weg kann auch auf Beitragsbilder oder benutzerdefinierte Felder (CF: Custom Fields) zugegriffen werden. So lassen sich für selbst erstellte Beitragstypen (CPT: Custom Post Types) eigene Layouts anlegen. Es können auch benutzerdefinierte Felder der beliebten Plugins wie Advanced Custom Fields, Toolset oder Pods genutzt werden. Wer z.B. eine Rezeptdatenbank betreibt, kann sich mit Hilfe des Beaver Themers eine hübsche Rezeptansicht gestalten.

Info: Übrigens haben wir auch hier auf wphelp.de unser Design auf der Basis des Beaver Builder Themes mit Hilfe des Beaver Themers erstellt. Dabei wurde insbesondere in der Gestaltung der Inhalte des WordPress Glossars auch auf benutzerdefinierte Felder aus dem Toolset Plugin zugegriffen.

Beaver Themer Vorlagen

Auch für den Beaver Themer lassen sich Vorlagen speichern und wieder verwenden. Etwas enttäuschend ist die Auswahl an vorgefertigten Designs. Es gibt für Header, Footer, Archivseiten oder Blogbeitragsdarstellungen jeweils nur eine einzige vorgefertigte Vorlage. Das mag für Designprofis sicher kein großes Problem sein, aber der etwas weniger professionell aufgestellte Nutzer wäre sicher über etwas mehr Vielfalt froh gewesen.

Support

Da wir den Beaver Builder Support noch nicht bemühen mussten, können wir dazu keine Aussage aus eigener Erfahrung machen. Allerdings verschiedenen Erfahrungsberichten aus dem Netz nach soll der Support sehr gut sein.

Beaver Builder Deutsch?

Mit der deutschen Sprache wird es wie bei fast allen Page Builder Plugins schwierig. D.h. nicht bei der Darstellung und auch die Bezeichnungen in den Einstellungen sind in Deutsch verfügbar. Aber jegliche Dokumentation und auch der Support sind nur in englischer Sprache verfügbar.

Auch sieht es mit den im Folgenden betrachteten Beaver Communities bzgl. der deutschen Sprache mau aus. Wir haben bisher keine gefunden.

Verbreitung & Community

Da der Beaver Builder bereits seit 2014 auf dem Markt ist und viel Lob und Anerkennung für seine Stabilität und den sauberen Code erhalten hat, ist die Verbreitung relativ hoch und es gibt Communities, die Hilfe und Unterstützung anbieten.

Neben den offiziellen Angeboten wie der Beaver Builder Facebook Seite und dem Slack Chat finden sich auch unabhängige Facebook Gruppen wie Beaver Builders oder Beaver Builder Beginners.

Auswahl Drittanbieter

Wem die Module des Beaver Builders nicht ausreichen, der findet schnell Erweiterungen von Drittanbietern. Die beiden umfangreichsten und auch beliebtesten Angebote sind:

Außerdem bieten die Premium Versionen der Page Builder Themes Astra und auch Ocean WP ebenfalls Page Layouts für den Beaver Builder an.

Preise & Bedingungen

Sehr angenehm: Grundsätzlich lässt sich Beaver Builder bei allen sogenannten Packages auf unbegrenzt vielen Seiten einsetzen - auch für Bekannte oder Kunden! Die Unterschiede liegen in der zusätzlichen Funktionalität. So kann ab dem Pro Package das Plugin auch auf Multisite Installationen eingesetzt werden und das spezielle Beaver Builder Theme ist im Preis enthalten.

Das Agency Package bietet sogenanntes White Labeling, so dass eingeloggte Nutzer nicht direkt erkennen können, dass dort der Beaver Builder eingesetzt wird. Außerdem gibt es für Multisite Installationen eine zentrale Einstellungsfunktion mit der netzwerkübergreifend Einstellungen für den Einsatz des Beaver Builders getroffen werden können.

Die Preise gelten für ein Jahr Support und Updates. In Klammern ist der sogenannte Renewal-Preis angegeben. Wenn man sein bestehendes Abonnement um ein weiteres Jahr verlängert, erhält man 40% Rabatt auf den Verkaufspreis.

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Preise (Stand Januar 2019):

Das Beaver Themer Addon kostet zusätzlich 147$ (Renewal: 88,20$). Es ist nur in Verbindung mit einem aktiven Beaver Builder Package verwendbar, gleichgültig welches der drei Packages man nutzt.

Der Hersteller bietet eine 30 Tage Geld zurück Garantie an. Testen lässt sich mit Hilfe des kostenlose Beaver Builder Lite Plugins. Außerdem kann eine gehostete Demoversion zum Ausprobieren genutzt werden.

Mehrwertsteuer

Die auf der Website genannten Preise enthalten keine Mehrwertsteuer. Bei Käufen aus dem EU-Bereich wird die jeweils geltende Mehrwertsteuer (englisch VAT) des Landes aufgeschlagen. Für Käufe aus Deutschland kommen also derzeit 19% MwSt. hinzu. Wer geschäftlich tätig ist und eine USt-IdNr. besitzt, kann diese angeben und braucht keine MwSt. zu entrichten.

Beaver Builder Rabatt

Außer den 40% Renewal-Rabatt, der auf die Verlängerung des gewählten Packages gewährt wird, werden nur selten Rabatte auf den Beaver Builder angeboten. Einmal im Jahr zum Black Friday und Cyber Monday gibt es für wenige Tage einen speziellen Deal mit in der Regel 25% Rabatt. Günstigere Angebote wird man kaum finden.

Fazit: Beaver Builder & Beaver Themer

Insgesamt stellt sich Beaver Builder als solider Page Builder dar an dem es kaum etwas zu kritisieren gibt. Ähnlich solide zeigen sich die Page Builder Funktionen des Beaver Themer. Das Plugin spricht eher eine etwas fortgeschrittenere Nutzergruppe an, die ihre Designs überwiegend eigenständig gestalten will, da weniger vorgefertigte Layouts zur Verfügung gestellt werden als bei anderen Page Buildern.

Beaver Builder: Pro

Ein großer Pluspunkt ist aus unserer Sicht die Art wie der Beaver Builder Editor aufgebaut ist. Dadurch dass neue Elemente über die oben im Browserfenster eingeblendete Menüzeile eingefügt werden, bleibt während der Bearbeitung die volle Breite für die Darstellung der Inhalte verfügbar. Andere Page Builder blenden gerne eine Sidebar mit den Elementen ein, die aber dann den Inhaltsbereich während der Bearbeitung schmaler darstellen.

Auch die Stabilität des Plugins kann überzeugen und durch die langjährige hohe Verbreitung gibt es genug Communities, die Unterstützung bieten und auch Drittanbieter, die Erweiterungen zur Verfügung stellen.

Beaver Builder: Neutral

Es ist zwar gut, dass eine kostenfreie Lite Version zum Testen existiert, aber für einen produktiven Einsatz bietet diese Version zu wenig Möglichkeiten. Die kostenfreie Version von Elementor hingegen, bietet bereits 30 nutzbare Elemente.

Die Preisgestaltung ist etwas schwierig zu vergleichen. Wer den Beaver Builder auf mehreren Websites einsetzen will, freut sich darüber, dass bereits ab dem Standard Package der Einsatz auf unbegrenzt vielen Seiten möglich ist. Wer auch den Beaver Themer nutzen will, muss zusätzlich Geld investieren. Die entsprechenden Theme Builder Funktionen sind bei Elementor bereits in der kostenpflichtigen Version ohne weiteren Aufpreis enthalten. Das wird wohl später auch beim Divi Builder der Fall sein (diese Funktionen wurden noch nicht eingebaut).

Beaver Builder: Contra

Auch wenn das Page Builder Plugin funktional gut dasteht, so geht die Weiterentwicklung des Plugins eher gemächlich vonstatten. Da sind die Konkurrenten wie z.B. der Divi Builder oder Elementor wesentlich aktiver. Allerdings muss man bei Divi einräumen, dass die Updates dort teilweise etwas übereilt wirken und nicht immer so stabil sind wie sie es sein sollten. Hier ist Elementor das beste Vorbild: regelmäßig werden interessante neue Funktionen ergänzt, trotzdem sind die Updates stets sehr stabil und verlässlich.

Auch die Auswahl an vorgefertigten Designs ist etwas mager im Vergleich mit den Konkurrenten.

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[PageBuilderSerie]

Elementor Pro: Page Builder Test 2019

Page Builder Plugins für WordPress sind beliebte Hilfsmittel, um der eigenen Website zügig ein professionelles und individuelles Design zu verschaffen. Das alles soll ohne großes Design-, CSS- oder PHP-Vorwissen möglich werden. Der Elementor Pro Page Builder ist ein beliebter Vertreter dieser Art Plugins. Insbesondere die Veröffentlichung der Version 2 mit zusätzlichen Theme Builder Funktionen hat uns dazu gebracht dieses Plugin genauer anzusehen und zu testen.

Alle wichtigen Links und Fakten im schnellen Überblick findest Du auf unserer Elementor Übersichtsseite und Du kannst Dich gerne zu unserem kostenfreien Elementor Newsletter anmelden!

[PageBuilderSerie]

Elementor: Die bisherige Entwicklung

Elementor ist ein relativ junger Sproß in der Familie der Page Builder Plugins. Während z.B. der Divi Page Builder oder der Beaver Builder bereits seit 2013 bzw. 2014 entwickelt werden, wurde Elementor erst Mitte 2016 veröffentlicht.

Insbesondere die kostenfrei über das WordPress Plugin Repository vertrieben Grundversion bietet bereits sehr viel Funktionen und arbeitet dabei sehr schnell und stabil. So dass sich nach nicht mal zwei Jahren die Anzahl der aktiven Elementor Installationen bereits auf über eine Million (mittlerweile sogar über 2 Millionen) beläuft - Tendenz steigend!

Elementor Page Builder Plugin

Der Hersteller pojo.me hat nach kurzer Zeit eine kostenpflichtige Pro Version mit erweitertem Funktionsumfang angeboten. Im April 2018 wurden dann sowohl Elementor als auch Elementor Pro in der Version 2 veröffentlicht. Neben der funktionsstarken kostenfreien Version machen insbesondere die Theme Builder Funktionen und die Integration von dynamischen Inhalten in der Pro Version den Page und Theme Builder zu einem sehr interessanten Werkzeug.

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Installation

Auch wenn Du letztendlich die Pro Version nutzen willst, installierst Du als erstes die kostenfreie Elementor Version, die Du von der Elementor Homepage oder direkt aus dem WordPress Plugin Repository herunterladen kannst.

Um die zusätzlichen Funktionen der Pro Version nutzen zu können, musst Du nach dem Kauf das Pro Plugin aus Deinem Account auf der Elementor Produkthomepage herunterladen und zusätzlich neben dem einfachen Elementor Plugin installieren und aktivieren. Außerdem muss in den Elementor Einstellungen die ebenfalls in Deinem Account zu findende Lizenznummer eingetragen werden.

Welches Theme?

Noch vor der Aktivierung stellt sich die Frage, mit welchem Theme Elementor gut zusammenarbeitet.

Laut dem Hersteller, soll Elementor mit allen aktuellen WordPress Themes verwendet werden können. Sehr gute Voraussetzungen für das problemfreie Zusammenspiel, insbesondere wenn die Theme Builder Funktionen verwendet werden sollen, bieten allerdings sogenannte Page Builder Themes. Diese sind auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Page Builder Plugins ausgelegt und entsprechend optimiert. Dazu gehören Themes wie Astra, Ocean WP und Page Builder Framework (siehe unseren Page Builder Themes Test Artikel).

Inhabern der Pro Lizenz bietet der Hersteller pojo.me ein entsprechend passendes eigenes Theme zum Download an. Wir selbst verwendet meist das Asta Theme in Kombination mit Elementor Pro.

Erster Eindruck

Direkt nach der Installation und Aktivierung von Elementor ändert sich erstmal nichts an der Darstellung der Website.

Elementor Plugin Website blank

Im Administrationsbereich hingegen erscheint ein eigenes Elementor Menü für die Grundeinstellungen:

Elementor Pro Plugin Administrationsbereich

Hier lässt sich beispielsweise einstellen:

Außerdem findet sich in diesem Bereich unter "Meine Templates" eine Vorlagenverwaltung in der sich in der kostenfreien Version eigene Seitenvorlagen und Teilbereiche zur späteren Wiederverwendung speichern lassen. In der Pro Version werden in diesem Bereich auch die mit dem Theme Builder Funktionen erstellten Vorlagen verwaltet, doch dazu später mehr.

Die eigentlichen Page Builder Funktionen lassen sich nun über einen Button im Gutenberg Editor (ja, Elementor ist kompatibel mit dem Gutenberg Editor):

Elementor Button Gutenberg Editor

... oder auch im klassischen Editor aufrufen:

Elementor Button Klassischer Editor

Erste Schritte mit Elementor

Einer der größten Unterschiede zwischen der kostenfreien Version und der Pro Variante von Elementor sind die erweiterten Theme Builder Funktionen. Die kostenfreie Version bietet ausschließlich klassische Page Builder Funktionalität. D.h. es können nur Elemente im Inhaltsbereich (2) von einzelnen Seiten oder Beiträgen gestaltet werden:

Elementor Pro Seitenbereiche

Eine gestalterische Anpassung sich wiederholender Elemente wie der Kopf- (1) bzw. Fußzeile (4) oder der Sidebar (3) ist nur mit den erweiterten Theme Builder Funktionen der Pro Version möglich. Das gleiche gilt für die Gestaltung von sogenannten Index- oder Archivseiten wie z.B. der Blogansicht oder einem Design, dass automatisch auf alle Blogbeiträge übertragen wird.

Der Elementor Editor

Aber starten wir zunächst mit der Gestaltung einer einzelnen Seite. Nachdem Du den blauen "Mit Elementor bearbeiten" Button geklickt hast, gelangst Du in die Editoransicht:

Elementor Editor Ansicht

Während links das Elementor Menü eingeblendet wird, siehst Du rechts die aktuelle Seite, deren Inhaltsbereich Du nun gestalten kannst. Bereits vorhandener Inhalt wird dabei als Textelement übernommen.

Hier zeigt sich, dass ein Theme mit flexiblen Einstellungsmöglichkeiten sehr hilfreich sein kann, um z.B. bei der jeweiligen Seite die Sidebar oder den Seitentitel auszublenden, um mehr Gestaltungsfreiheit zu erhalten.

Aufbau

Mit Hilfe des kleinen pinken Plusbuttons im Inhaltsbereich lassen sich weitere sogenannte Abschnitte hinzufügen. Jeder dieser Abschnitte kann bis zu 6 Spalten beinhalten:

Elementor Spalten Layout

In diese Spalten lassen sich nun aus dem Elementor Menü verschiedene Gestaltungselemente ziehen:

Elementor Pro Page Builder Drag & Drop

Zu jedem dieser Gestaltungselemente existieren drei Einstellungsbereiche im seitlichen Menü: Inhalt, Stil und Erweitert:

Elementor Pro Einstellungen Element Widget

Während sich "Inhalt" weitgehend auf die angezeigten Inhalte des Elements bezieht, sind unter "Stil" die dazugehörigen Designeinstellungen zu finden. Die Einstellungen unter "Erweitert" bieten zusätzliche Möglichkeiten für Abstandseinstellungen um das Element herum, Hintergrund, Responsive Optionen etc.

Elementor Designelemente

Elementor Pro bietet etwa 60 verschiedene solcher Elemente oder auch Widgets aus denen sich die Inhalte der Seiten zusammenbauen lassen. Fast 30 davon stehen bereits in der kostenfreien Version von Elementor zur Verfügung:

Elementor Pro: Widgets

Mit Hilfe all dieser Elemente lassen sich auch sehr komplexe Seiten aufbauen. Falls du aber schneller an Dein Ziel gelangen willst, kannst Du auch auf Vorlagen zurückgreifen.

Vorlagen

Elementor bietet sowohl vielfältige Vorlagen (Templates) für ganze Seiten ...

lementor Pro Vorlagen Template Bibliothek

... als auch für Teilbereiche einer Seite (Blöcke):

Elementor Pro Blöcke Bibliothek

Auf diesem Weg können gerade Einsteiger schnell an ihr Ziel gelangen, indem sie auf eine dieser professionell gestalteten Vorlagen aufbauen und nur noch die Texte und Bildelemente anpassen.

Auch wenn einige sehr hübsch gestaltete Vorlagen dabei sind, so sind die aufwendigeren Designs Nutzern der kostenpflichtigen Pro Version vorbehalten.

Keine Sets für eilige Nutzer

Wer ganz schnell zum Ziel kommen möchte, hat einen kleinen Nachteil mit Elementor. Die angebotenen Vorlagen sind zwar gut, aber beziehen sich stets nur auf eine einzelne Seite. Es gibt keine Sets, die die wesentlichen Teile einer Website wie z.B. Startseite, Über uns, Produkte, Kontakt, etc. in einem einheitlichen Design zur Verfügung stellen.

In dieser Hinsicht glänzt z.B. das Divi Theme mit dem Divi Builder. Hier kann aus unzähligen Sets an Vorlagen ausgewählt werden. Jedes Set ist auf ein speziellen Zweck ausgerichtet (Restaurant, Dienstleister, Blumenladen, Hochzeit, etc.) und bietet Seitenvorlagen für die typischen Anwendungszwecke wie Kontakt, Über uns, usw. Dabei sind alle Seitenvorlagen eines Sets in einem einheitlichen Design erstellt. Soweit man mit dem Design zufrieden ist, braucht man nur die Texte anzupassen und ggf. ein paar eigene Bilder zu integrieren. So kann jeder sehr schnell den Grundstock einer Website aufbauen.

Interessanterweise bieten einige der Page Builder Themes wie Astra oder Ocean WP genau solch einen Service. Von deren Homepage lassen sich komplett mit Elementor vorgestaltete Websites als nutzbare Vorlagen herunterladen.

Arbeit mit dem Editor

Insgesamt lässt sich sehr gut, zügig und flüssig mit dem Elementor Editor arbeiten. Bisher haben wir nur sehr selten Probleme erlebt. Und selbst wenn, ließ sich das Problem meist per Neuladen des Editors lösen.

Auch wenn im Vergleich mit anderen Page Builder Plugins der Vorsprung nicht extrem heraussticht, so ist der Elementor Editor der benutzerfreundlichste mit dem wir bisher zu tun hatten. Die Einteilung der vielfältigen Einstellungen erfasst man nach kurzer Zeit intuitiv und der Weg zu den speziellen Optionsdialogen ist schnell gefunden.

Responsive

Den Aspekt des responsive Design - also auf unterschiedliche Bildschirmgrößen angepasstes Design - berücksichtigt glücklicherweise so gut wie jedes aktuelle Theme und auch jeder Page Builder - damit auch Elementor.

Es gibt drei Verschiedene Darstellungsweisen:

  1. Desktopansicht, ab 787 Pixel Bildschirmbreite aufwärts
  2. Tablet 360-786 Pixel Bildschirmbreite
  3. Smartphone bis zu 360 Pixel Bildschirmbreite

Die sogenannten Media Breakpoints können verändert werden. Im Editor unten links lässt sich der Darstellungsmodus zwischen den drei Optionen umschalten und so gleich überprüfen, wie das Design auf einem entsprechenden Gerät aussieht.

Darüber hinaus bietet jede relevante Einstellung einen kleinen Button über den sich unterschiedliche angepasste Werte für die verschiedenen Geräte setzten lassen. Und nicht zuletzt können einzelne Elemente abhängig von der Bildschirmgröße auch ganz ausgeblendet werden.

Auch die verfügbaren Vorlagen sind bereits entsprechend optimiert und wirken auf jeder Gerätegröße gut.

Elementor Pro als Theme Builder

Auch wenn bereits in der kostenfreien Elementorversion vieles möglich ist, bleiben die interessanten Theme Builder Funktionen der kostenpflichtigen Pro Version vorbehalten.

Was ist ein Theme Builder?

Während mit Hilfe eines Page Builders immer nur der Inhalt einer Seite, eines Beitrages oder eines Custom Post Types gestaltet werden kann, bieten ein Theme Builder auch die Möglichkeit übergreifende Layouts zu erstellen. Damit kann man quasi sein eigenes Theme gestalten ohne Programmierkenntnisse haben zu müssen.

Welche Vorteile hat ein Theme Builder?

Wenn Du einen Blogbeitrag mit einem Page Builder gestaltest, muss jeder weitere Blogbeitrag erneut im Page Builder aufgebaut werden. Die Gestaltung kann zwar als Vorlage gesichert und so einfacher wiederverwendet werden, aber zur Umgestaltung der Darstellung aller Deiner Blogbeiträge ist dies ein sehr mühsames Verfahren.

Mit Hilfe eines Theme Builders lässt sich eine Template (eine Vorlage) erstellen, die die Darstellung sämtlicher Blogbeiträge gleichzeitig beeinflusst. So können z.B. alle Blogartikel über ein Template entweder folgendermaßen gestaltet sein:

Elementor Blogansicht: Variante 1

Oder über ein anderes Template sehen alle Blogartikel dann folgendermaßen aus - ohne dass jeder einzelne Artikel von Hand angepasst werden muss:

Elementor Blogansicht: Variante 2

Die beiden Blogpage Templates stehen übrigens allen Pro Nutzern zur Verfügung.

Außerdem lassen sich mit Hilfe der Theme Builder Funktionen übergreifende Anpassungen in wiederkehrenden Elementen wie z.B. im Header, Footer oder der Sidebar einer Website erreichen. Auch die Darstellung von Archiven wie z.B. der Blogübersicht oder der Suchergebnisse kann gestaltet werden.

Custom Post Types und Custom Fields

Mit Elementor Pro bist Du nicht nur in der Lage die Darstellung von Custom Post Types zu beeinflussen, sondern kannst auch dynamisch selbst erstellte Custom Fields anzeigen lassen.

Existiert beispielsweise eine Custom Post Type für Bücher mit Custom Fields für Autor, Erscheinungsjahr, Verlag, Klappentext und einer Buchrezension mit Wertung, kannst Du ein Template designen, dass genau bestimmt an welcher Stelle welche Angaben dargestellt werden. Der verwendete Editor ist dabei der gleiche wie beim normalen Page Building.

Der Elementor Popup Builder

Seit der Elementor Pro Version 2.4.0 ist in der kostenpflichtigen Variante ein umfangreicher Popup Builder integriert worden, der den Vergleich mit den gängigen Popup Plugins wie z.B. Convert Pro, OptinMonster oder Ninja Popup nicht zu scheuen braucht. Im Grunde gibt es nur zwei größere Kritikpunkte: die bisher fehlende Statistikfunktion und dass keine zeitlichen Begrenzungen für Popups gesetzt werden können.

Elementor Popup Builder Vorlagen

Ansonsten ist es schon ziemlich erstaunlich wie gut diese Funktion integriert wurde ohne das dafür ein Aufpreis zu zahlen ist. Wenn du genaueres wissen willst, wir haben speziell dieser Funktion einen eigenen Test unterzogen, der auch eine Schritt für Schritt Anleitung zur Einrichtung von Popups in Elementor enthält: Elementor Popup Builder Test & Anleitung.

Der Lock-in-Effekt: Was passiert beim Abschalten von Elementor?

Bevor Du einen Page Builder zum Einsatz bringst, solltest du Dir über den sogenannten Lock-in-Effekt klar werden. D.h. fast alles was Du in einem Page Builder gestaltest, wird nur solange wie gewünscht dargestellt, wie Du das entsprechende Page Builder Plugin aktiviert hast.

Es gibt leider keine Page Builder Standards, so dass man Page Builder Plugins nicht einfach austauschen kann. Die Seiten, die mit dem einem Page Builder Plugin erstellt wurden, können von einem anderen Page Builder nicht einfach übernommen werden und müssen weitgehend neu aufgebaut werden.

Das gilt allerdings für sämtliche Page Builder und ist kein spezieller Nachteil von Elementor. Damit sollte man sich als erstes überlegen, ob man überhaupt einen Page Builder verwenden will und als zweites ein Page Builder Plugin wählen, von dem man ausgehen kann, dass man es für die nächsten Jahre weiterverwenden will und kann.

Deaktiviert man Elementor werden nur noch die Bilder und Texte untereinander dargestellt.

Mit aktivem Elementor Plugin:

Elementor Template Beispiel Design

Mit deaktiviertem Elementor Plugin:

Elementor Template Beispiel Design deaktiviert

Das ist zwar schon etwas besser als einige andere Page Builder, die nach dem Deaktivieren eine Shortcodewüste hinterlassen (siehe Divi Theme), aber letztendlich auch nicht viel besser, falls man Wechseln will.

Elementor Code, Geschwindigkeit und Weiterentwicklung

Elementor wurde von vornherein mit dem Fokus auf eine schlanke durchdachte Codebasis entwickelt und das macht sich auch bemerkbar. Zum einen reagiert der Editor beim Page Building sehr schnell und wir haben bisher auch nur selten erlebt, dass dort etwas hakt oder Probleme bereitet.

Andererseits wirkt sich die Verwendung eines Page Builders immer auch auf die Performance einer Website aus. Aber Elementor geht relativ schonungsvoll mit den Serverressourcen um. Dazu sollte jeder darauf achten kein zu schwachbrüstiges Webhosting zu verwenden und sich auch das Thema Caching anzusehen. Damit sollten sich eventuelle Performanceprobleme im Zaum halten lassen.

Was die aktive Weiterentwicklung anbelangt braucht sich der Hersteller nicht zu verstecken. Nachdem bereits mit der ersten Version ein fulminanter Start hingelegt wurde, werden mittlerweile regelmäßig nicht nur Bugfixes, sondern auch Updates mit interessanten neuen Funktionen veröffentlicht.

Durch den Erfolg von Elementor braucht sich derzeit niemand Sorgen zu machen, dass die Weiterentwicklung des Plugins in Stocken gerät oder ganz eingestellt werden könnte. Eher im Gegenteil.

Support für Elementor

So richtig viel können wir zu dem Thema Support bisher nicht beitragen, denn wir hatten noch keinen Bedarf diesen in Anspruch zu nehmen. Das kann natürlich auch ein Hinweis auf die gute Qualität des Codes und der Benutzerfreundlichkeit von Elementor sein. Im Netz finden sich überwiegend positive Stimmen zum Elementor Support.

Verbreitung & Community

Wie bereits eingangs erwähnt, hat Elementor bezüglich der Verbreitung eine rasante Entwicklung hinter sich. Innerhalb von zwei Jahren auf über eine Millionen aktive Plugins zu kommen, ist schon eine reife Leistung und zeugt von großer Beliebtheit unter den Anwendern.

Neben einer offiziellen Elementor Facebookseite existieren zwei inoffizielle Elementor Facebookgruppen (1 & 2), sowie unser eigene deutschsprachige Elementor Facebookgruppe und ein inoffizielles Supportforum. Jemand hat sich auch die Mühe gemacht eine umfangreiche öffentliche Informationssammlung zu Elementor in Trello zu erstellen. Alle diese Angebote sind nur in englischer Sprache verfügbar.

Es gibt für Elementor zwar noch nicht genauso viele Artikel, Videos und Tutorials wie zu den alteingesessenen Page Buildern wie dem Beaver Builder oder dem Divi Theme. Aber die Anzahl wächst stetig.

Drittanbieter

Die hohe Verbreitung von Elementor hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass mittlerweile einige Drittanbieter für zusätzliche Widgets, Vorlagen etc. zu finden sind. Die beliebtesten sind:

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Der durch Themeforest bekannte Anbieter Envato hat mittlerweile ein interessantes Plugin namens Envato Elements – Template Kits veröffentlicht über das Elementor Vorlagen direkt aus dem Envato Katalog geladen werden können. Derzeit sind alle Vorlagen kostenlos verfügbar, aber es sollen später auch kostenpflichtige hinzukommen.

Elementor Deutsch

Es existiert zwar eine deutsche Sprachversion für die Bezeichnung der Einstellungen in Elementor, die bei entsprechender Sprachauswahl in WordPress automatisch geladen wird, aber das war es dann leider auch schon mit deutschsprachiger Unterstützung. Die komplette Dokumentation und auch der Support stehen nur in englischer Sprache zur Verfügung. Und selbst die Übersetzung der Einstellungen hinkt häufig der Entwicklung hinterher, wenn neue Funktionen integriert werden, dauert es oft lange Zeit bis die deutschen Übersetzungen folgen.

Allerdings ist Elementor damit kein Außenseiten im Vergleich mit anderen Page Builder Plugins. Es gibt bisher auch keinen anderen WordPress Page Builder, der deutschsprachigen Support oder Dokumentation bietet. Wenn Du magst, kannst Du Dich zu unserem kostenfreien deutschsprachigen Elementor Newsletter und auch unserer Elementor Facebookgruppe anmelden kannst.

Elementor Preise & Rabatt

Der Einstieg in Elementor wird einem leicht gemacht, da bereits die kostenfreie Version einen vergleichsweise großen Funktionsumfang bietet. So kannst Du zumindest in Ruhe testen und Dich mit der Arbeitsweise von Elementor vertraut machen. Der Hersteller pogo.me hat zugesagt, dass die kostenfreie Version dauerhaft verfügbar bleibt und stets weiter entwickelt wird.

Wenn du weitere Funktionen wie z.B. die Theme Builder Optionen nutzen möchtest, musst Du eine Elementor Pro Lizenz erwerben. Der Hersteller bietet eine detaillierte Vergleichstabelle über die Du erkennen kannst, wie sich die beiden Versionen unterscheiden.

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Kurz gesagt umfasst die Elementor Pro Lizenz über 25 zusätzliche Pro Widgets, über 75 Pro Templates, Premium Support, Integrationen in Dienste wie Zapier oder Online Marketing Services, Funktionen die Deinen Workflow unterstützen und Integrationen in WooCommerce.

Die Elementor Pro Lizenz wird in drei Varianten angeboten. Während alle Pläne den vollen Funktionsumfang von Elementor Pro beinhalten, unterscheiden sie sich in der Anzahl der Websites auf denen Elementor Pro genutzt werden kann:

Elementor Preise (Stand April 2019).

Wichtig: Aufgrund entsprechender Regelungen muss der Hersteller, je nachdem aus welchem Land der Käufer kommt, noch Umsatzsteuer berechnen, so dass für Käufe aus Deutschland 19% Umsatzsteuer aufgeschlagen werden. Wer geschäftlich tätig ist, kann sich über die Angabe seiner Ust.-IdNr. (engl. VAT) von der Steuerzahlung befreien.

Die Preise gelten für ein Jahr mit Updates, Support und Zugriff auf alle Pro Funktionen und Pro Templates für die angegeben Anzahl an Websites. Wird die Lizenz nach einem Jahr erneuert, erhält man einen 25% Rabatt. Außerdem existiert eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, so dass Du in Ruhe ausprobieren kannst, ob Du mit Elementor Pro zufrieden bist und im Ernstall ohne Angabe von Gründen den Kauf rückgängig machen.

Elementor FAQ zur Pro Lizenz

Kann man die Lizenz nauch für Seiten von Kunden oder Bekannten verwenden?

Das ist problemlos möglich. So kann ein Websdeigner seine Unlimited Lizenz seinen Kunden zur Verfügung stellen.

Kann man die Lizenz nachträglich erweitern?

Das ist problemlos möglich. Wenn Du z.B. von Personal auf Business umstellen willst, dann zahlst Du nur die Differenz zwischen den Plänen.

Was passiert, wenn Du die Pro Lizenz nicht verlängerst?

Dann bleiben alle erstellten Seiten intakt, allerdings erhältst Du keine weiteren Updates, keinen Zugriff auf Pro Templates und auch keinen Support mehr für Elementor Pro.

Gibt es eine Lifetime Lizenz?

Nein, es gibt leider keine Lifetimelizenz bei der man einen einmaligen höheren Kaufpreis zahlt und dafür lebenslange Updates und Support erhält.

Elementor Rabatt

Außer den oben genannten sogenannten Renewal-Rabatt bei einer Verlängerung der Lizenz nach einem Jahr in Höhe von 25% gibt es keine dauerhaften Rabattangebote für Elementor. Eher selten werden generelle Rabattaktionen gefahren. Als Black Friday WordPress Angebot wurden in der Vergangenheit oftmals 25% Rabatt gewährt.

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Falls Du gerne über Elementor Angebote, Tipps, Tricks und Neuigkeiten informiert werden möchtest, melde Dich einfach zu unserem kostenlosen Elementor Newsletter an.

Elementor Alternativen

Welche Elementor Alternativen gibt es und welche Vor- und Nachteile bieten diese im Vergleich? Die derzeit beliebtesten Page Builder sind der Beaver Builder, der Divi Builder (in Kombination mit dem Divi Theme) und WPBakery (früher Visual Composer). Während sich die Plugins im Funktionsbereich des Page Buildings sehr ähnlich sind, treten die Unterschiede eher im erweiterten Funktionsumfang und in der Preisgestaltung zutage.

Der Beaver Builder

Beaver Builder Page Builder Plugin
Beaver Builder ist eines der beliebtesten Page Builder Plugins. Es ist bekannt für seine Stabilität und gute Handhabung.

Der Beaver Builder ist ebenfalls ein sehr solides und weit verbreitetes Page Builder Plugin, das von vielen Anwendern sehr geschätzt wird. Im Unterschied zu Elementor sind alle Lizenzpläne auf unbegrenzt vielen Websites zu nutzen, dafür starten die Preis allerdings auch erst bei 99$.

Hinzu kommt, dass wer Theme Builder Funktionen nutzen will, muss ein zusätzliches Plugin den "Beaver Themer" für weitere 147$ erwerben. Damit liegt der Gesamtpreis dieser Kombination mit 246$ bereits deutlich über den 199$ für die Elementor Pro Unlimited Lizenz.

Der Beaver Builder ist ein sehr solides Produkt - allerdings selbst in der Bezahlversion stehen ohne Addons eine nur sehr überschaubare Anzahl an Elementen und Einstellungen zur Verfügung.

Der Divi Builder bzw. das Divi Theme

Divi Theme Homepage
Das Divi Theme ist ein sehr beliebtes Multipurpose Theme mit integrierten Page Builder Funktionen.

Der Divi Builder ist in mancher Hinsicht etwas anders als die typischen Page Builder Plugins. Zum einen wird das Plugin nicht einzeln angeboten, sondern im Paket mit dem Divi Theme. Außerdem ist die Lizenz nur in Form einer Mitgliedschaft erhältlich, die mit 80$ pro Jahr zu Buche schlägt. Aber damit lässt sich Divi auf beliebig vielen Websites nutzen und es gehören noch ein paar Premium Plugins wie Bloom oder Monarch und das Extra Theme zum Paket (genaueres findest Du in unserem Divi Theme Test Artikel).

Divi ist preislich eine sehr interessante Option speziell, wenn man diesen Page Builder auf mehreren Websites oder auch auf Websites von Kunden einsetzen will. Es wird nämlich eine Lifetime Lizenz für einmalig 249$ (zzgl. MwSt.) angeboten. Nach dem Erwerb kann Divi auf beliebig vielen Websites eingesetzt werden und man erhält ohne weitere Kosten lebenslange Updates und Support.

Außerdem bietet Divi mittlerweile über 70 Layout Sets, die stets 6 bis 8 im Design abgestimmte Seitenvorlagen enthalten. Aus diesen können gerade ungeübte Anwender relativ zügig ihre Website zusammenstellen.

Dafür ist der Divi Editor unserer Erfahrung nach nicht ganz so benutzerfreundlich wie der von Elementor. Außerdem bietet Divi bisher keine Theme Builder Funktionen. Aber es wurde bereits ein entsprechendes Update angekündigt, so dass man wohl nicht mehr allzu lange darauf warten muss.

Wenn Du mehr erfahren möchtest, liest Du am besten unseren Divi Theme Test.

WPBakery & Visual Composer

WPBakery ist unter seinem früheren Namen Visual Composer wohl eines der frühesten Page Builder Plugins am Markt gewesen. Seine sehr hohe Verbreitung beruht größtenteils darauf, dass sehr viele auf Themeforest angebotenen Themes diesen Page Builder integriert haben. Mit dem Kauf eines solchen Themes war die Nutzung des Page Builder Plugins im Preis enthalten.

Die Namensänderung des Plugins zu WPBakery hat zu einigen Verwirrungen geführt, denn unter dem früheren Namen Visual Composer wird nun ein neues Plugin mit Theme Builder Funktionen vertrieben. Erstaunlicherweise lassen sich wohl mit WPBakery erstellte Seiten bisher nicht in den Visual Composer laden.

Wir selbst haben nur wenig mit WPBakery gearbeitet. Der Editor erschien uns nicht ganz so solide und komfortabel wie der von Elementor und Beaver Builder.

Weitere Page Builder Plugins

Darüber hinaus existieren natürlich noch weitere Page Builder Plugins, die wir aber bisher noch nicht gründlich getestet haben wie z.B. Thrive Architect, SiteOrigin oder Brizy.

Elementor Test Fazit

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Im Großen und Ganzen sind wir ziemlich begeistert von Elementor Pro. Das Plugin vereint viele Vorteile:

Es gibt aus unserer Sicht nur wenig, was sich nachteilig auswirkt:

Wenn du Dich entschiedenen hast, trotz des Lock-In-Effektes einen Page Builder einzusetzen, ist Elementor Pro aus unserer Sicht eine gute Wahl. Der Divi Builder steht preislich und mit seinen Layout Packs etwas besser da. Der Beaver Builder ist schon länger auf dem Markt, aber kostet mehr als Elementor.

Weitere Elementor Informationen

Wir haben eine Elementor Übersichtseite erstellt, auf der Du komprimiert alle wichtigen Links und Fakten findest. Falls Du Elementor nutzen willst, melde Dich doch zu unserem Elementor Newsletter und auch zu unserer deutschsprachigen Elementor Facebookgruppe an.

[PageBuilderSerie]

Dateien vom Server in die Mediathek importieren

Falls Du schon einmal versucht hast, große Dateien über die WordPress-Mediathek hochzuladen, kennst Du wahrscheinlich dieses Problem: Ab einer gewissen Dateigröße ist Schluss. Umgehst Du dieses Problem und lädst die Datei direkt mittels eines FTP-Programms hoch, macht WordPress Dir wieder einen Strich durch die Rechnung und zeigt diese nicht in der Mediathek an.

Zum Glück musst Du nicht auf eine kleinere Datei ausweichen. Denn mit dem Plugin "Add from Server" kannst Du dieses Problem erfolgreich lösen.

Das Upload-Limit

Die Mediathek von WordPress ist an sich sehr praktisch. Du kannst komfortabel Dateien hochladen und später in Deine Artikel einbinden. Da Du eh darauf achten solltest, dafür keine zu großen Dateien zu verwenden, um die Ladezeiten Deiner Website-Besucher nicht zu sehr zu erhöhen, fällt das Upload-Limit in den meisten Fällen gar nicht auf.

Für manche Nutzer liegt es bei nur 2MB, was Audio- und Videodaten quasi ausschließt. Diese Grenze ist nicht bei allen Installationen gleich, sondern liegt zwischen 2MB und 128MB. Wenn Du Dich am unteren Ende dieses Bereichs wiederfindest, stört das Upload-Limit sehr schnell. Diese Begrenzung wird nicht von WordPress selbst, sondern der PHP-Konfiguration des verwendeten Servers bestimmt. Wer Zugriff auf die php.ini hat, kann die Begrenzung selbst erhöhen oder kann den Support darum bitten. Aber auch wenn dies nicht möglich ist, können trotzdem umfangreichere Dateien in WordPress eingebunden werden.

Vorhandene Dateien importieren

Es kann auch der Fall sein, dass ein Ordner mit einzubindenden Dateien bereits auf dem Server vorhanden ist oder man relativ viele Dateien in die Mediathek importieren will ohne den mühsamen Weg des WordPress Uploads zu gehen. Auch hierfür gibt es eine Lösung.

Trotz Upload-Limit große Dateien verwenden

Das Plugin Add from Server von Dion Hulse eröffnet Dir einen komfortablen Weg ganz ohne Programmieren. Mithilfe dieses Plugins kannst Du Dateien, die Du mittels FTP-Programm hochgeladen hast oder die bereits auf dem Server vorliegen, in der Mediathek sichtbar machen.

Zuerst lädst Du die entsprechenden Dateien mit Deinem FTP-Programm in das passende Unterverzeichnis Deiner WordPress-Installation hoch: wp-content/uploads/…

Installiere nun das Plugin Add from Server und aktiviere es. Du kannst unter 'Einstellungen' > 'Add from Server' genauer bestimmen welche Benutzer Zugriff auf die Funktionen erhalten sollen und von welchen Verzeichnissen importiert werden soll. Um hochgeladene Dateien in der Mediathek sichtbar zu machen, gehst Du auf 'Mediathek' > 'Add from server'. Dort wird Dir die Ordnerstruktur Deiner WordPress-Installation angezeigt.

Klicke Dich durch die Unterordner bis dorthin, wo Du die zu importierenden Dateien vorliegen. Markiere nun alle Dateien, die Du in Deiner Mediathek sehen möchtest, mit einem Haken und klicke auf 'Importieren'. Anschließend findest Du die Datei in der Mediathek und kannst sie wie gewohnt in Deine Website einfügen.

Achtung: Add from server zeigt Dir nicht an, ob eine Datei bereits in der Mediathek vorhanden ist oder nicht.

Bessere Performance mit Lazy Load Images

Je länger eine Website zum Laden braucht, desto schneller verlassen die Besucher sie wieder. Und gerade Grafiken können wahre Ladezeiten-Killer sein. Wenn Du viele Bilder in Deinen Artikeln verwendest, kann deshalb Lazy Loading eine praktikable Möglichkeit für Dich sein, lange Ladezeiten zu verhindern.

Was ist Lazy Loading?

Lazy Loading, wörtlich übersetzt 'träges Laden', bedeutet, dass Websiteelemente nur dann geladen und angezeigt werden, wenn dies auch notwendig ist. Normalerweise werden beim Aufruf einer Website umgehend alle zugehörigen Elemente geladen. Allerdings wird im Browserfenster ja immer nur ein kleines Teilstück der Website angezeigt. Gerade bei langen Artikeln mit vielen Bildern, ist es viel sinnvoller nur die Bilder zu laden, die auch gerade im Browserfenster angezeigt werden sollen. Dies Verfahren nennt sich Lazy Loading.

Hierbei werden Bilder zunächst durch einen Platzhalter ersetzt und erst dann geladen und angezeigt, wenn der Leser sie durch Scrollen erreicht. Facebook und Twitter nutzen dieses Mittel, um trotz vieler Grafiken im Newsfeed der Nutzer kurze Ladezeiten zu haben.

Herausforderungen beim Lazy Loading

Eine Schwierigkeit besteht allerdings im Lazy Loading, wenn auf einer Seite sehr viele Grafiken nur nach und nach geladen werden. Denn so ist kein Seitenende in Sicht, da dies mit jeder neu geladenen Grafik wieder weiter nach unten rutscht. Scrollt der Nutzer sehr schnell ans Seitenende, verschiebt sich dieses nach kurzer Ladezeit erneut, da die entsprechenden Grafiken nachgeladen wurden. Auf sehr langen Seiten empfiehlt es sich daher, Möglichkeiten für den Nutzer einzufügen, schnell wieder an den Seitenanfang zu gelangen.

Diese Schwierigkeiten kommen auf normale Blogartikel und Seiten allerdings kaum zum tragen, so dass Lazy Loading für die meisten Website-Betreiber durchaus lohnenswert sein kann.

Lazy Loading einrichten

Lazy Loading funktioniert mittels Javascript Code. Wenn Du auf Deiner Website Lazy Loading für die verwendeten Bilder nutzen willst, richtest Du dies am einfachsten mit einem Plugin ein. Dafür bietet sich BJ Lazy Load an. Da es mit iframes arbeitet, deckt es neben Bildern auch eingebettete Videos ab.

Nach der Aktivierung kommst Du über 'Einstellungen' im Menü Deines Dashboards zu den Einstellungen des Plugins. Durch das Setzen von Haken kannst Du hier einfach einstellen, auf welche Elemente das Plugin angewendet werden soll.

Hier kannst Du Dich zudem entscheiden, ob Du ein eigenes Bild hochladen möchtest, welches als Platzhalter verwendet werden oder ob das Originalbild in niedriger Auflösung angezeigt werden soll. Denke daran, alle Einstellungen zu speichern.

Lesezeit für Artikel anzeigen

Viele Website-Besucher lesen Artikel nicht, sondern klicken spätestens nach der Einleitung weiter. Das Ärgerliche: Der Grund ist meist nicht, dass sie sich nicht für das Thema interessieren, sondern nicht wissen, wie viel Zeit sie das Lesen kosten wird. Mit einer Anzeige der verbleibenden Lesezeit für den Artikel motivierst Du sie zum Bleiben.

Mit dieser Anleitung kannst Du in Deiner WordPress-Seite eine solche Anzeige einfügen.

Wozu die Lesezeit anzeigen?

Sollte ein interessanter Artikel nicht von sich aus ausreichend sein, um Leser zu halten? In der Theorie schon. Jedoch haben viele User nicht immer so viel Zeit, dass sie einen längeren Artikel lesen wollen, auch wenn er sie grundlegend anspricht.

Die geschätzte Lesezeit anzuzeigen, ist ein Entgegenkommen an Deine Leser. Viele Websites berichten, dass diese Anzeige die Verweildauer der Besucher spürbar erhöht hat. Das ist verständlich: Die konkrete Angabe, dass man nur ein paar Minuten zum Lesen braucht, ist klarer einschätzbar als das vage Gefühl, es mit einem langen Artikel zu tun zu haben. Plötzlich fühlt es sich nicht mehr wie Zeitverschwendung an, da man 'nur' ein paar Minuten beschäftigt sein wird.

Wenn Du viele längere Artikel schreibst, lohnt es sich deshalb, es einmal mit der Anzeige der geschätzten Lesezeit zu versuchen.

Lesezeit-Anzeige einrichten

Es gibt verschiedene Plugins, mit denen Du die Anzeige für die verbleibende Lesezeit auf Deiner Website einrichten kannst. Eines davon ist Reading Time WP. Die Anzeige wird voreingestellt am Beginn eines Artikels eingefügt, kann aber auch an anderen Stellen platziert werden.

Nach der Aktivierung gelangst Du über den Punkt 'Einstellungen' im Menü Deines Dashboards zu den Pluginoptionen. Hier stellst Du ein, welcher Text in Deinen Artikeln eingeblendet wird, z. B. 'Reading Time: ' oder 'Lesezeit: '. Hier gibst Du auch an, in welcher Einheit die Zeit angegeben wird.

Voreingestellt geht Reading Time WP davon aus, dass Deine Leser pro Minute 300 Worte lesen können. Wenn Du sehr komplexe Texte schreibst, kann es empfehlenswert sein, diesen Wert etwas hinabzusetzen, um Deinen Lesern eine möglichst realistische Zeit zu nennen. Speichere anschließend alle Änderungen mit einem Klick auf 'Update Options'.

Manuell angepasste Zeitanzeige

Wenn Du nicht vor jedem Beitrag die Lesezeit anzeigen willst, entfernst Du in den Einstellungen des Plugins an der entsprechenden Stelle den Haken. Um die Anzeige der Lesezeit manuell einzufügen, nutzt Du diesen Shortcode, den Reading Time WP anbietet: [rt_reading_time]

In diesen Shortcode kannst Du auch Werte für die Anzeige eintragen, um zu entscheiden, wie genau es den Lesern angezeigt wird:

[rt_reading_time label="Reading Time:" postfix="minutes"]

Update: Beaver Builder 2.0 "Hoover"

Beaver Builder ist aufgrund seiner Stabilität und Flexibilität einer der meistgenutzen Page Builder am Markt. Auch wir hier auf wphelp.de verwenden den Beaver Builder. Nach vier Jahren erscheint nun ein Update auf die Version 2.0, dass den klangvollen Namen "Hoover" trägt.

Was ist neu?

Am interessantesten sind natürlich die neuen Features, die die neue Version mit sich bringt.

Redesign: bessere visuelle Darstellung der Optionen

Die auffälligste Neuerung liegt sicherlich im angepassten Design der Oberfläche. Dabei stand eine bessere Handhabung und vereinfachte Arbeitsabläufe im Fokus des Herstellerteams.

Beaver Builder 2.0: Neue Oberfläche

  1. Tools Menu: Die bisher verschiedenen Einstellungsbereiche wurden in dem neuen Tools Menü zentralisiert.
  2. Title Bar: Die Titel Leiste zeigt stets an welches Element gerade bearbeitet wird: Seite, CPT, Beaver Themer Template, etc.
  3. Flexible Setting Panel: Der zentrale Einsstellungsbereich wurde flexibel gestaltet, so dass der Bereich in der Größe angepasst werden kann und andockbar ist. Die gewählten Einstellungen bleiben über die gesamte WordPress-Seite erhalten.
  4. Refined Content Panel: Der Bereich mit den Einstellungesinhalten wurde reorganisiert, verdichtet und mit Icons versehen. Darüber hinaus können auch Add-ons von Drittherstellern wie z.B. PowerPack und UABB, ihre Einstellungsbereiche genauso gestalten.

Geschwindigkeitsverbesserungen

Die Logik hinter den Einstellungen wurde von PHP auf Javascript umgestellt, so dass das Laden und Sichern der Einstellungsdialoge im Hintergrund ablaufen kann. Damit wird das Arbeiten im Beaver Builder schneller und angenehmer.

Keyboard Shortcuts

Erweiterte Shortcuts sorgen dafür, dass Beaver Builder auch weitgehend nur über die Tastatur nutzbar ist.

Layout Status Awareness

Beaver Builder zeigt ab sofort an, falls Änderungen am Layout vorgenommen wurden, die ein erneutes Veröffentlichen nötig machen. So kann ein Dialog auch einfach verlassen werden, wenn keine zu veröffentlichende Änderungen vorgenommen wurden.

Vorschau Modus

Es steht ab sofort ein Vorschaumodus zur Verfügung, der eine schnelle Vorschau der bearbeiteten Seite inkl. Animationen ermöglicht. Die Vorschau kann auch verschiedene Bildschirmgrößen simulieren.

Wo lässt sich Beaver Builder Version 2.0 herunterladen

Zunächst können ab sofort nur zahlende Kunden direkt über ihren Account die neue Version des Beaver Builder herunterladen. Damit die Umstellung ruhig verläuft, wird das automatische Update bestehender Installationen langsam in den nächsten Wochen ausgerollt. Dazu gehört auch die kostenfreie Pluginversion auf WordPress.org.

Weitere Infos zu Beaver Builder Version 2.0 "Hoover"

Beiträge und Seiten kopieren: So geht’s!

Du möchtest auf WordPress gleich mehrere Seiten mit ähnlichen Inhalten erstellen? Vielleicht macht es Deine Arbeit auch erforderlich, Änderungen an der Kopie eines Beitrages zu testen? Genau dann spielt das Duplizieren von Beiträgen oder Seiten eine tragende Rolle. Leider bietet WordPress selbst keine solche Funktion an.

Klar: selbstverständlich hast du auch immer die Möglichkeit, die Inhalte manuell in eine neue Seite zu kopieren. Dieses Vorgehen kann jedoch – je nach Anzahl der Seiten bzw. Inhalte – durchaus zu einem zeitraubenden und mühsamen Unterfangen werden. Zudem müssen auch alle weiteren Elemente neben dem Text wie Kategorien, Tags, der Auszug, ggf. Custom Fields, etc. ohnehin noch extra kopiert werden. Wer hier mit Plugins arbeitet, profitiert nachhaltig.

Plugin-Möglichkeit 1: "Duplicate Post"

Bei Duplicate Post handelt es sich um das beliebteste Plugin seiner Art. Mit seiner Hilfe kannst du Beiträge, Seiten und sogar Custom Post Types vollkommen unkompliziert kopieren, um sie dann weiter zu bearbeiten.

Klicke hierzu einfach im Administrationsbereich auf 'Beiträge' oder 'Seiten'. Wenn du mit der Maus über die Beitrags- oder Seitenliste fährst erscheinen die üblichen Bearbeitungslinks für den jeweiligen Eintrag. Hier fügt das Plugin die Option 'Duplizieren' hinzu. Besonders praktisch: hier kannst du mehr als ein Beitrag zum Kopieren auswählen. In der Grundeinstellung des Plugins werden die Kopien mit dem Status 'Entwurf' versehen, so dass diese vor der Veröffentlichung in Ruhe von Dir bearbeitet werden können.

Die Kopierfunktion wird praktischerweise ebenfalls im Beitragseditor angezeigt. Dort findet sich in der rechten Sidebar im Bereich 'Veröffentlichen' der Link 'Beitrag/Seite als Entwurf duplizieren'. So kann die Kopie auch direkt aus dem Editor heraus erstellt werden.

Es gibt umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten für das Duplicate Post Plugin. So lässt sich sehr genau bestimmen welche Elemente kopiert werden sollen, wer das Recht hat diese Funktion zu nutzen und welche Beitragsarten kopiert werden können.

Plugin-Möglichkeit 2: "Duplicate Page"

Duplicate Page ist eine Alternative, die jedoch weniger verbreitet und einfacher gestaltet ist. Dennoch kannst Du auch mit ihrer Hilfe, Deine Beiträge bzw. Seiten ganz einfach duplizieren inkl. aller weiterer Elemente wie Kategorien, Tags, etc.

Dem Plugin fehlt im Vergleich mit der ersten Variante die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten. Wenn Du diese nicht benötigst, erhältst Du ansonsten die gleiche Funktionalität wie mit dem Duplicate Post Plugin.

Fazit

Bei so gut wie jedem WordPress Nutzer entsteht der Bedarf Beiträge oder Seiten zu kopieren. Plugins sparen Dir viel Zeit und Mühe. Sie können nach dem Duplizieren problemlos wieder gelöscht und falls notwendig später wieder installiert werden. Dies beeinflusst in keiner Weise die erstellten Inhalte.

Notfall: Alle Plugins deaktivieren

Es gibt Situationen, in denen es nötig oder hilfreich sein kann einzelne oder alle WordPress-Plugins zu deaktivieren. Die möglichen Gründe dafür sind vielfältig aber sie haben meist eines gemeinsam: Der Adminbereich ist nicht mehr zugänglich und damit das einfache Deaktivieren der Plugins über die Weboberfläche ebenfalls nicht mehr. Sehr oft ist eben ausgerechnet ein aktives Plugin die Ursache für das Problem.

Es gibt mehrere Wege die Deaktivierung aller Plugins zu bewirken, wir haben die gängigsten zusammengetragen – je nach Vorkenntnissen und Gegebenheiten könnte die eine oder die andere Variante besser passen.

Achtung, Backup! Alle hier beschriebenen Änderungen können schnell in die falsche Richtung losgehen. Selbst von einem im Moment evtl. nicht funktionierenden WordPress sollte man vor der Durchführung dieser Änderungen ein Backup anlegen. Das schont später einige Nerven und hat noch selten geschadet.

Verzeichnisse umbennenen oder löschen

Dies ist vermutlich der schnellste Weg sich von ungeliebten Plugins zu trennen und daher der im Notfall gern gewählte. Man verschafft sich Zugang zum Dateisystem des Servers (FTP, SFTP, SSH, etc.) und löscht eines oder mehrere Verzeichnisse im Plugin-Ordner oder benennt sie um. Im Zweifelsfall auch mal alle oder den kompletten Plugin-Ordner.

WordPress Plugins Deaktivieren via FTP

Der Grund dafür ist so simpel wie logisch: Kann WordPress die Plugin-Dateien nicht mehr finden, kann es sie nicht verwenden.

Wichtig zu wissen: Sobald man im dann hoffentlich wieder funktionierenden Administrationsbereich die Pluginseite besucht, stellt WordPress das Fehlen der entsprechenden Dateien und Verzeichnisse erst fest und deaktiviert diese Plugins entsprechend in seiner Datenbank. Ein Zurückumbennen würde dazu führen, dass man hinterher alle Plugins wieder aktivieren muss. Bleibt man dieser Seite fern, kann man die umbenannten oder gelöschten Verzeichnisse wieder zurück umbennen oder wiederherstellen und alles ist wie zuvor.

WordPress Plugins automatische Deaktivierung

Plugins über die Datenbank deaktivieren

Dieser Weg ist zweifelsfrei der elegantere, benötigt dafür aber etwas mehr technisches Verständnis und Zugang zur Datenbank. Falls Du keinen entsprechenden Zugang findest und noch einen funktionierenden Zugang zur WordPress Administration hast, kannst Du auch das Plugin ARI Adminer verwenden.

Welche Plugins in WordPress aktiviert sind und welche nicht, hält WordPress in der Tabelle wp_options fest. Das ist die Tabelle, in der auch alle sonstigen Einstellungen gespeichert sind. Der Eintrag active_plugins enthält ein sogenanntes "serialized Array", also einen Datensatz der serialisiert wurde. Das sieht ungefähr so aus:

ersetzt man diesen Eintrag durch:

sind für WordPress alle Plugins deaktiviert.

Übrigens: Das Einsetzen des ursprünglichen Feldinhaltes aktiviert genau die Plugins, die auch vorher aktiv geschaltet waren. Es lohnt sich also eine Kopie des Eintrages zu sichern.

Einzelne Plugins zu deaktivieren ist hier etwas schwieriger, geht aber auch. Allerdings ist etwas Vorsicht geboten und nochmal deutlich mehr technisches Verständnis nötig. Alle Details dazu, hat Matthias Klenk dankenswerterweise schon aufgeschrieben und wir verweisen hier einfach mal darauf.

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