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Rollback: alte Plugin- und Themeversionen installieren

Lesezeit ca. 4 Minuten

Damit Deine WordPress-Website einwandfrei funktioniert, sollten Deine ThemesEin WordPress Theme ist eine Designvorlage, auf der das Aussehen der zugehörigen Website basiert. und PluginsEin Plugin ist eine in WordPress integrierbare Erweiterung, die zusätzliche Funktionen bereit stellt. grundsätzlich stets auf dem neuesten Stand sein. Allerdings kann es mitunter genau dadurch zu Problemen kommen. Die neue Version eines Plugins oder Themes ist mit anderen ggf. nicht kompatibel oder enthält einen eigenen Fehler. Dann ist es ratsam, das letzte Update wieder rückgängig zu machen und mit dem erneuten Update eine Weile zu warten. Das Zurücksetzen auf frühere Versionen kannst Du entweder manuell oder mithilfe eines Plugins angehen.

Update rückgängig machen oder nicht?

Nur, wenn Deine Themes und Plugins aktuell sind, ist Deine WebsiteMit dem Begriff Website wird die Gesamtheit aller unter einer Domain abrufbaren Einzelseiten bezeichnet, die normalerweise durch eine einheitliche Navigation verbunden sind. auch sicher und kann richtig funktionieren. Die Entscheidung, ein Update rückgängig zu machen, solltest Du deshalb nur treffen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Gründe für die Rücknahme eines Updates sind z. B., dass ein Plugin oder Theme nach einem Update nicht mehr funktioniert oder Probleme verursacht. Manchmal betrifft dies Funktionen Deiner SeiteNormalerweise werden Seiten in WordPress im Gegensatz zu Beiträgen eher für Inhalte genutzt, die selten geändert und für Besucher von überall aus schnell zugänglich sein sollen wie z.B. das Impressum., auf die Du nicht verzichten willst. Dies kann auch Auswirkungen auf scheinbar nicht damit zusammenhängende Bereiche Deiner Seite haben. Hast Du mehrere Plugins oder Themes zeitgleich geupdatet, hilft es, die Ursache für Probleme zu finden, wenn Du sie einzelnen wieder auf eine frühere Version zurücksetzt. Ehe Du Updates zurücknimmst, fertige auf jeden Fall auch ein Backup an, um auf der sicheren Seite zu sein. Wenn Du ein Update zurücksetzt, suche ggf. zeitnah nach einer Alternative, um Dich nicht auf veraltete Programmierungen verlassen zu müssen. Eine Überlegung könnte auch sein, ob Du ggf. eine Zeit lang auf das problematische Plugin verzichten kannst.

Updates lassen sich manuell in Handarbeit oder deutlich einfacher mit Hilfe eines Plugins zurücknehmen.

Updates manuell zurücknehmen

Wenn Du die Zahl der Plugins auf Deiner Seite so gering wie möglich halten willst, kannst Du Updates von Plugins und Themes manuell zurücknehmen, statt ein eigenes Plugin dafür zu nutzen. Dies ist allerdings ein wenig umständlicher. Besuche dafür das WordPress Plugin Verzeichnis oder das WordPress-Theme-Verzeichnis.

Alte Pluginversion herunterladen

Im Pluginverzeichnis suchst Du das entsprechende Plugin, welches Du zurücksetzen willst. Auf der rechten Seite der Beschreibung findest Du den Schriftzug „Erweiterte Ansicht“ (englisch „Advanced View“).

Dieser Link führt Dich zu einer Seite, wo Du einen genaueren Einblick in die Statistik des Plugins oder Themes erhältst. Am Ende der Seite hast Du die Möglichkeit, über ein Dropdown-Menü ältere Versionen herunterzuladen. Nach dem Download lädst Du es mithilfe Deines FTP-Programms oder über die Upload-Funktion von WordPress hoch.

Alte Themeversion herunterladen

Bei den Themes ist es noch etwas komplizierter, da es keine entsprechende direkte Funktion zum Herunterladen gibt. Du besuchst die Themeseite im Verzeichnis und dort wird oben rechts der Download des Themes angeboten. Du kopierst Dir aber nur den Downloadlink. Z.B. für das Theme Twenty Seventeen lautet dieser zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels:

https://downloads.wordpress.org/theme/twentyseventeen.1.3.zip

Diesen merken wir uns einfach indem wir ihn in einem Text Editor kopieren.

Rechts in der SidebarAls Sidebar wird ein auf einer Internetseite links oder rechts liegender schmaler vertikaler und visuell abgesetzter Bereich bezeichnet. Die Inhalte in diesem Bereich können vielfältig gestaltet sein. Von Werbeeinblendungen über eine Navigation bis hin zu ergänzenden Links wie Archiven oder einem Login gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten eine Sidebar zu nutzen. Ähnlich wie die Sidebar bezeichnen auch Header und Footer spezielle Bereiche einer Internetseite. Sidebar beutet auf Deutsch übersetzt Seitenbalken. gibt es unten den Abschnitt „Im Code stöbern“ (englisch „Browse the Code“) und dort den Link „Entwicklungsprotokoll“ (englisch „Development Log“). Dieser führt in einer Versionsübersicht des Themes. Dort lassen sich in der Spalte „Log Message“ die vorherigen Versionsnummern des Themes erkennen.

Um nun eine dieser früheren Versionen herunterzuladen passt man einfach den Link im Text Editor an. Willst Du beispielsweise die Version 1.1 des Twenty Seventeen Themes herunterladen, passt Du den Link folgendermaßen an:

https://downloads.wordpress.org/theme/twentyseventeen.1.1.zip

Diesen Link kopierst Du in Deinen Browser und kannst so die alte Themeversion herunterladen und wie üblich installieren.

Updates mithilfe eines Plugins zurücknehmen

Der manuelle Weg ist recht zeitaufwendig; insbesondere wenn Du mehr als ein Plugin oder Theme auf eine frühere Version zurücksetzen willst. Abhilfe schafft das WP Rollback Plugin, welches den oben beschriebenen Aufwand für Dich übernimmt. Die Anwendung ist einfach gestaltet. Nach der Installation und Aktivierung wählst Du in Deinem Dashboard das entsprechende Plugin oder Theme aus. Durch das Plugin wurde ein neuer ButtonButton ist der englische Begriff für Knopf und bezeichnet eine Schaltfläche auf einer Internetseite. mit der Beschriftung „Rollback“ hinzugefügt. Allerdings funktioniert WP Rollback nur für Plugins und Themes, die von WordPress.org stammen.

Ist dies für Deine Seite nicht der Fall, musst Du das Zurücksetzen über den manuellen Weg durchführen. Falls Du Premium Themes und Plugins einsetzt, findest Du auf der Homepage der Entwickler meist auch Möglichkeiten frühere Versionen herunterzuladen. Ansonsten einfach den Support anschreiben.

Wenn Du mehrere Versionen zurückspringen willst, ist es ratsam, dennoch immer nur ein Update rückgängig zu machen und Dich langsam vorzutasten. Auf diese Weise vermeidest Du weitere Probleme.

Wenn Dir WP Rollback nicht ausreicht und Du bereit bist tiefer in die Materie einzusteigen, kann VersionPress eine passende Alternative für Dich sein. In seinen Funktionen ist es deutlich umfangreicher, dadurch aber auch wesentlich anspruchsvoller in der Anwendung.

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